Olympische Spiele Deutsche Medaillensammlung wächst um Gold und Silber
Julia Taubitz fährt im Rodel-Einsitzer der Konkurrenz davon, in der Team-Kombination erreicht das deutsche Duo Platz zwei. Die Skispringer gehen leer aus. Das war der Tag bei Olympia.
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Das war der vierte Wettkampftag der Winterspiele
Taubitz fährt mit der Konkurrenz Schlitten: Julia Taubitz hatte sich ihren Aperol redlich verdient. »Es war der geilste Tanz in meinem bisherigen Leben«, freute sich eine strahlende Rodel-Olympiasiegerin. »Ich konnte jeden Lauf genießen.« Fast eine Sekunde landete Taubitz, die 2022 in Peking nach einem Sturz nur Siebte wurde, vor Elina Bota aus Lettland und der US-Amerikanerin Ashley Farquharson. Eine Enttäuschung erlebte Merle Fräbel, die nach einem verpatzten dritten Lauf weit zurückfiel.
Aicher versilbert auch die Kombination: 0,04 Sekunden hinter Gold in der Abfahrt, 0,05 Sekunden hinter Gold in der Team-Kombination: Ski-Allrounderin Emma Aicher zeigte in Cortina diesmal ihre Slalom-Qualitäten und veredelte die Vorarbeit von Kira Weidle-Winkelmann in der Abfahrt zu Silber. Gold ging an Katharina Huber und Ariane Rädler aus Österreich. Einen US-Erfolg verspielte ausgerechnet der eigentliche Slalom-Superstar Mikaela Shiffrin, sie fiel noch auf Platz vier zurück.
Biathleten und Mixed-Springer verpassen Medaillen: Biathlon-Team wie Skispringer waren ohne große Erwartungen zu den Spielen gereist – und durften sich doch bereits freuen: Bronze für die Skijäger in der Mixed-Staffel in Antholz, Gold für Philipp Raimund von der Normalschanze in Predazzo. Am Dienstag aber sollte die Medaillensammlung nicht wachsen: Das Mixed-Team verpasste die nächste Skisprung-Medaille um 1,2 Punkte, im Biathlon-Einzel über 20 Kilometer schoss Philipp Nawrath die eine Strafminute zu viel und schrammte um 42,2 Sekunden an Bronze vorbei.
Biathleten und Mixed-Springer verpassen Medaillen: Biathlon-Team wie Skispringer waren ohne große Erwartungen zu den Spielen gereist – und durften sich doch bereits freuen: Bronze für die Skijäger in der Mixed-Staffel in Antholz, Gold für Philipp Raimund von der Normalschanze in Predazzo. Am Dienstag aber sollte die Medaillensammlung nicht wachsen: Das Mixed-Team verpasste die nächste Skisprung-Medaille um 1,2 Punkte, im Biathlon-Einzel über 20 Kilometer schoss Philipp Nawrath die eine Strafminute zu viel und schrammte um 42,2 Sekunden an Bronze vorbei.
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Damit geht ein ereignisreicher Olympia-Tag zu Ende. Morgen früh begrüßen Sie an unserer Stelle Marvin Rishi Krishan und Florian Pütz, unter anderem mit dem Super-G der Männer auf der Alpinpiste (11.30 Uhr) und dem 15-Kilometer-Einzel der Biathletinnen im Antholzer Tal (14.15 Uhr). Bis dahin wünschen Elisa und ich Ihnen eine gute Nacht!
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Nein, es reicht nicht. Kagiyama verpatzt die Landung beim Dreifachaxel. Malinin qualifiziert sich also als Erster für die Kür am Freitag.
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Jetzt ist Ilia Malinin dran. Der US-Superstar reißt das Publikum sofort mit. Er verzichtet auf den Vierfach-Axel, zeigt aber seinen Rückwärtssalto – anders als im Teamwettbewerb in gehockter Form. Mit 108,16 Punkten schiebt er sich auf den ersten Platz, mit deutlichem Vorsprung. Kann Yuma Kagiyama das toppen?

Foto: Julien de Rosa / AFP
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Eishockey
Florian Haupt
Reporter in Mailand

Die USA sind der Goldstandard – und Deutschland trifft wohl auf Kanada
Gut sieben Minuten vor Spielschluss wechselte Kanada die Torhüterin: Im Eishockey das Zeichen für maximale Verzweiflung. Oder das Hissen der weißen Flagge. Oder beides. Es stand in der Santa Giulia Arena 5:0 für die USA. Dabei blieb es. Es ist eine historische Packung, der höchste Olympiasieg der Amerikanerinnen über ihre historisch erfolgreicheren Dauerrivalinnen.
Eine Überraschung ist das Ergebnis allerdings nur bedingt. Schon sämtliche vier Partien der jüngsten »Rivalry Series« mit Spielen in beiden Ländern gewannen die Amerikanerinnen mit einem Gesamtscore von 24:7 Toren. Insgesamt ist es ihr siebter Sieg in Folge gegen Kanada.
Mit einem weiteren Erfolg würden sie ihre längste Siegesserie aus den Jahren 2001/2002 einstellen. Vonstatten gehen könnte dieser Sieg im Finale am kommenden Donnerstag. Der Weg zu Gold, so viel ist klar, führt nur über die USA.
Deutschland wird durch das Resultat aus der Santa Giulia Arena aller Voraussicht nach auf die Kanadierinnen treffen – so diese nicht ihr Nachholspiel gegen Finnland verlieren, das wegen eines Virus im finnischen Lager vorige Woche verschoben werden musste.
Eine Überraschung ist das Ergebnis allerdings nur bedingt. Schon sämtliche vier Partien der jüngsten »Rivalry Series« mit Spielen in beiden Ländern gewannen die Amerikanerinnen mit einem Gesamtscore von 24:7 Toren. Insgesamt ist es ihr siebter Sieg in Folge gegen Kanada.
Mit einem weiteren Erfolg würden sie ihre längste Siegesserie aus den Jahren 2001/2002 einstellen. Vonstatten gehen könnte dieser Sieg im Finale am kommenden Donnerstag. Der Weg zu Gold, so viel ist klar, führt nur über die USA.
Deutschland wird durch das Resultat aus der Santa Giulia Arena aller Voraussicht nach auf die Kanadierinnen treffen – so diese nicht ihr Nachholspiel gegen Finnland verlieren, das wegen eines Virus im finnischen Lager vorige Woche verschoben werden musste.

Foto: Petr David Josek/ASSOCIATED PRESS
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Eiskunstlauf
Mikhail Shaidorov aus Kasachstan vollführt sein Kurzprogramm zur Filmmusik aus »Dune«. Eine Vielzahl der Teilnehmer sehen schon von Haus aus sehr Timothée-Chalamet-coded aus, bei Shaidorov ist dazu noch das Outfit aus dem Kleiderschrank von Paul Atreides (oder wirkt zumindest so).

Foto: Claudia Greco / Reuters
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Eiskunstlauf
In Mailand wärmt sich die letzte Eiskunstlauf-Gruppe auf. Jetzt kommen die Topathleten, unter ihnen auch Ilia Malinin, der »Vierfach-Gott« aus den USA. Als einziger Eiskunstläufer der Welt kann er alle Sprünge mit vierfacher Drehung zeigen.
Momentan führt der Italiener Daniel Grassl vor Cha Junhwan aus Südkorea und Kevin Aymoz aus Frankreich.
Momentan führt der Italiener Daniel Grassl vor Cha Junhwan aus Südkorea und Kevin Aymoz aus Frankreich.

Kevin Aymoz. Foto: Claudia Greco / Reuters
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Eishockey
Florian Haupt
Reporter in Mailand

Kanada droht historisches Debakel
In der Arena Santa Giulia droht es richtig bitter zu werden für Kanada. Nach dem umstrittenen 0:3 zu Beginn des Drittels durch Kirsten Simms folgten weitere Strafzeiten und bald das 0:4 durch den zweiten Treffer von Hannah Bilka.
Die Zuschauer bejubeln weiter tapfer jede Halbchance der Kanadierinnen, aber die wirken im Vergleich zu ihren Gegnerinnen undynamisch und offenbaren bisweilen auch unerwartete technische Fehler. Wie es so schön heißt: Ein Tor würde ihnen guttun – um im Hinblick auf das wahrscheinliche Finale beider Teams wenigstens ein bisschen Selbstvertrauen zu tanken.
Nur mit einem Treffer könnten sie außerdem verhindern, die höchste Olympianiederlage gegen den Erzrivalen zu kassieren. Die datiert bisher von den Spielen 1998 in Nagano, ein 4:7. Immerhin: Das Schlussdrittel werden die Kanadierinnen nach einer Strafzeit gegen die USA in Überzahl beginnen.
Die Zuschauer bejubeln weiter tapfer jede Halbchance der Kanadierinnen, aber die wirken im Vergleich zu ihren Gegnerinnen undynamisch und offenbaren bisweilen auch unerwartete technische Fehler. Wie es so schön heißt: Ein Tor würde ihnen guttun – um im Hinblick auf das wahrscheinliche Finale beider Teams wenigstens ein bisschen Selbstvertrauen zu tanken.
Nur mit einem Treffer könnten sie außerdem verhindern, die höchste Olympianiederlage gegen den Erzrivalen zu kassieren. Die datiert bisher von den Spielen 1998 in Nagano, ein 4:7. Immerhin: Das Schlussdrittel werden die Kanadierinnen nach einer Strafzeit gegen die USA in Überzahl beginnen.

Foto: Geoff Burke / Imago
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Eishockey
Strittige Situation im Eishockey-Duell zwischen Kanada und den USA: War der Puck über der Torlinie oder nicht? Die Schiedsrichterin entscheidet und gibt den USA das Tor. Auch eine erneute Beschwerde der Kanadier bleibt erfolglos. Damit steht es 3:0. Wer hier gewinnt, auf den treffen die deutschen Frauen im Viertelfinale.
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Skispringen
Darum hat es für das DSV-Team nicht gereicht
Das deutsche Skisprung-Team hat die erhoffte zweite Medaille bei diesen Winterspielen verpasst. In einem insgesamt durchschnittlichen Wettbewerb kamen Selina Freitag, Agnes Reisch, Felix Hoffmann und Olympiasieger Philipp Raimund allesamt nicht an ihre Bestleistungen heran.
Vor allem Freitag enttäuschte mit 91,5 Metern im ersten Durchgang. Dabei hätte die Schwester von Richard Freitag, der bei Olympia 2018 in Pyeongchang die Silbermedaille mit der Mannschaft gewonnen hatte, allen Grund gehabt, mit einem positiven Gefühl in diese Winterspiele zu gehen. In den letzten sechs Weltcupspringen vor der Abreise nach Italien war Freitag stets unter den besten sieben Springerinnen gelandet, doch das Selbstvertrauen hat sie verloren.
Schon nach den Trainingssprüngen und noch mehr nach dem Einzel von der Normalschanze wirkte die 24-Jährige genervt. Der Frust könnte zunehmen beim Blick auf das Endergebnis. Dem deutschen Team fehlen am Ende 1,2 Punkte, um den Bronzerang (Japan) zu erreichen und auch nur 5,5 Punkte für Silber. Der Platz ging an Norwegen. Einzig die Olympiasieger aus Slowenien waren deutlich besser. Skispringen wird nicht im Konjunktiv entschieden, aber wenn Freitag ihren ersten Sprung auf dem Niveau des zweiten (98,5 Meter und 12,4 Punkte mehr) gezeigt hätte, würde das deutsche Team nun über die Silbermedaille jubeln.
Reisch wiederum, die nach dem Einzel noch Tränen vergossen hatte, war zufrieden: »Das waren solide Sprünge«, sagte sie im Auslauf. »Genau so wollte ich das Team unterstützen.«
Nun steht in Predazzo der Umbau für die Wettbewerbe auf der Großschanze an. Dort machen die Männer am 14. Februar den Anfang, am Tag danach springen die Frauen. Zum Abschluss am 16. Februar steht noch das Super-Team der Männer an.
Vor allem Freitag enttäuschte mit 91,5 Metern im ersten Durchgang. Dabei hätte die Schwester von Richard Freitag, der bei Olympia 2018 in Pyeongchang die Silbermedaille mit der Mannschaft gewonnen hatte, allen Grund gehabt, mit einem positiven Gefühl in diese Winterspiele zu gehen. In den letzten sechs Weltcupspringen vor der Abreise nach Italien war Freitag stets unter den besten sieben Springerinnen gelandet, doch das Selbstvertrauen hat sie verloren.
Schon nach den Trainingssprüngen und noch mehr nach dem Einzel von der Normalschanze wirkte die 24-Jährige genervt. Der Frust könnte zunehmen beim Blick auf das Endergebnis. Dem deutschen Team fehlen am Ende 1,2 Punkte, um den Bronzerang (Japan) zu erreichen und auch nur 5,5 Punkte für Silber. Der Platz ging an Norwegen. Einzig die Olympiasieger aus Slowenien waren deutlich besser. Skispringen wird nicht im Konjunktiv entschieden, aber wenn Freitag ihren ersten Sprung auf dem Niveau des zweiten (98,5 Meter und 12,4 Punkte mehr) gezeigt hätte, würde das deutsche Team nun über die Silbermedaille jubeln.
Reisch wiederum, die nach dem Einzel noch Tränen vergossen hatte, war zufrieden: »Das waren solide Sprünge«, sagte sie im Auslauf. »Genau so wollte ich das Team unterstützen.«
Nun steht in Predazzo der Umbau für die Wettbewerbe auf der Großschanze an. Dort machen die Männer am 14. Februar den Anfang, am Tag danach springen die Frauen. Zum Abschluss am 16. Februar steht noch das Super-Team der Männer an.
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In Mailand läuft gerade die Qualifikation der Eiskunstlauf-Männer im Kurzprogramm. Die besten 24 treten am Freitag im Finale an. Mit dabei ist heute auch ein Fanliebling dieser Spiele: der Spanier Tomas Guarino Sabate, der mit Musik aus den »Minions«-Filmen antritt. Er liegt nach 16 von 29 Startern auf dem 12. Platz, muss also noch zittern.

Foto: Neil Hall / EPA
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Eishockey
Florian Haupt
Reporter in Mailand

So weit eine Lehrstunde der USA
Die neutralen Zuschauer in Mailand sind eher auf kanadischer Seite, wie eigentlich immer und überall bei diesem Prestigeduell – das war auch schon vor den aktuellen politischen Verwerfungen so.
Bisher haben die Fans allerdings kaum Gelegenheit, gefährliche Szenen der Vertreterinnen des Mutterlands des Eishockeys zu feiern. Die USA sind klar das bessere Team und führen nach dem ersten Drittel folgerichtig mit 2:0. Beide Tore durch Caroline Harvey und Hannah Bilka erzielte die zweite Angriffsreihe. Das Torschussverhältnis: 11:4.
Ausgeglichen gestalten konnten die Kanadierinnen bisher nur die Rangeleien. Dreimal gerieten Spielerinnen beider Teams aneinander, jedes Mal konnten sie allerdings recht schnell wieder getrennt werden.
Bisher haben die Fans allerdings kaum Gelegenheit, gefährliche Szenen der Vertreterinnen des Mutterlands des Eishockeys zu feiern. Die USA sind klar das bessere Team und führen nach dem ersten Drittel folgerichtig mit 2:0. Beide Tore durch Caroline Harvey und Hannah Bilka erzielte die zweite Angriffsreihe. Das Torschussverhältnis: 11:4.
Ausgeglichen gestalten konnten die Kanadierinnen bisher nur die Rangeleien. Dreimal gerieten Spielerinnen beider Teams aneinander, jedes Mal konnten sie allerdings recht schnell wieder getrennt werden.
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Skispringen
Zum Schluss gab es noch kurz Verwirrung um die Punktzahl Japaner: Das deutsche Trainerteam hatte den Anlauf vor Philipp Raimunds Sprung verkürzt. Das gibt Bonuspunkte, aber nur, wenn der Sprung eine Mindestweite erreicht. Die hatte Ren Nikaido für Japan danach aus derselben Luke verfehlt. Die Punkte aber bekam er trotzdem. Warum? Weil vor den Japanern nicht der Trainer die Anlaufluke festgelegt hatte, sondern die Jury. Und in dem Fall ist die Bonifikation nicht mehr an die Mindestweite gekoppelt.
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Skispringen
Slowenische Skispringer gewinnen Mixed-Team-Wettbewerb
Slowenien siegt im Mixed-Team-Skispringen vor Norwegen und Japan. Das deutsche Team um Olympiasieger Philipp Raimund zeigt solide, aber keine überragenden Sprünge. Am Ende reichte es knapp nicht. Die Mannschaft landet mit 1,2 Punkten Rückstand auf Platz vier.
🥇
Slowenien
🥈
Norwegen
🥉
Japan
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Skispringen
Domen Prevc bringt es nach Hause! 102 Meter, er hätte auch viel kürzer springen können und es hätte trotzdem gereicht. Gold für Slowenien!
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Skispringen
Auch Norwegens Marius Lindvik bleibt vor dem deutschen Team. 100,5 Meter, sein bester Sprung auf dieser Schanze, die ihm bislang nicht zu liegen schien.
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Skispringen
Das wird eng gegen Japan. Ren Nikaido landet bei 101 Metern, bekommt keine Bonuspunkte. Aber Japan bleibt vorne! 1,2 Punkte vor Deutschland, das ist ein guter halber Meter nach acht Sprüngen.
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Skispringen
Bundestrainer Stephan Horngacher verringert die Anlauflänge, damit Philipp Raimund Bonuspunkte bekommt. Deswegen sind seine 102,5 Meter noch einmal hoch anzurechnen. Die Noten sind passabel, die Windpunkte sind okay. Deutschland bleibt vor Österreich, aber nun muss man hoffen, dass einer der drei Athleten, die noch oben sind, einen schwachen Sprung erwischt.
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Skispringen
Stephan Embacher macht den Auftakt für die besten fünf Nationen. Der Österreicher springt 102 Meter weit. Das ist okay, aber kein Angriff auf die Medaillen.
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Skispringen
Philipp Raimund muss acht Punkte auf Japan aufholen, falls es mit Bronze noch etwas werden soll. Das entspricht vier Metern. Nicht unmöglich, aber schwierig. Gerade gegen Ren Nikaido.
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Skispringen
Das Problem für Deutschland: Für Platz vier gibt es noch keine Medaille. Und die Topteams zeigen keinerlei Nerven. Eirin Maria Kvandal hält Norwegen mit 99,5 Metern vor dem deutschen Team. Japans Sara Takanashi landet schon bei 97 Metern, liegt nun zwischen Deutschland und Norwegen. Und Nika Prevc? Lässt Slowenien weiter dominieren: 98,5 Meter halten den großen Vorsprung intakt.
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Skispringen
Österreichs Julia Mühlbacher springt kürzer! 94,5 Meter, das bedeutet einen Platzwechsel: Deutschland vor dem letzten Springer schon einmal mindestens auf Platz vier.
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Skispringen
Freitag landet bei 98,5 Metern. Das ist ein bisschen besser als noch im ersten Durchgang, auch das deutsche Trainerteam ist zufrieden.
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Skispringen
Selina Freitag und Philipp Raimund sitzen für das deutsche Skisprungteam noch oben. Das sind doch für gewöhnlich Namen, die zuversichtlich stimmen.
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Eishockey
Florian Haupt
Reporter in Mailand

Gegnerscouting für Deutschland
Die deutschen Eishockeyspielerinnen haben nach ihrem abschließenden 2:1-Sieg über Italien den zweiten Platz in der Olympia-B-Gruppe belegt. Sie treffen im Viertelfinale damit auf den Zweiten der aus fünf Teams bestehenden A-Gruppe. Das wird nach momentanem Stand Kanada sein, denn das hat gerade das 0:1 gegen die USA kassiert, die damit den ersten Platz sichern würden.
Die schlechte Nachricht für die Deutschen: Sie werden gegen beide Teams keine Chance haben. Das hat bei Olympia traditionell keine der anderen Nationen.
Die schlechte Nachricht für die Deutschen: Sie werden gegen beide Teams keine Chance haben. Das hat bei Olympia traditionell keine der anderen Nationen.
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