1. Runde: Nur Langer hält einigermaßen mit - DER SPIEGEL
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1. Runde Nur Langer hält einigermaßen mit

Im englischen Belfry hat Bernhard Langer am Donnerstag sein Debüt auf der diesjährigen European Tour gefeiert.
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Birmingham - Beim mit gut 1,6 Millionen Euro dotierten Benson & Hedges International ist Bernhard Langer von den vier angetretenen deutschen Spieler am besten aus den Startlöchern gekommen. Allerdings hat er nach seiner Auftaktrunde von 72 Schlägen und Rang 55 nicht gerade direkten Kontakt mit der Spitzengruppe. Die Führung des mit hochkarätigen Spielern besetzten Turniers übernahmen nach dem ersten Tag der Schwede Henrik Stenson und der Ire Paul McGinley, die mit jeweils 66 Schlägen den Platzrekord auf dem äußerst anspruchsvollen Brabazon-Course des Belfry-Golf-Ressorts. An dritter Stelle rangiert der Lyon-Gewinner José-Maria Olazabal aus Spanien.

Die übrigen Deutschen blieben nach der Auftaktrunde, die wegen eines Gewitters am späten Nachmittag länger unterbrochen werden musste, im Gegensatz zu Langer noch mehr hinten den Erwartungen zurück. Sven Strüver, der schon früh am Morgen gestartet war, musste sich mit einer 74-Runde begnügen, was sicherlich nicht zufriedenstellend war. Besonders auf den Bahnen neun bis zwölf spielte er drei Bogeys, von denen er sich bis zum 18. Loch nicht mehr erholte. Auf dem 95. Platz liegend muss er nun um den Cut zittern, wenn nach der Runde am Freitag das 156 Mann starke Spielerfeld halbiert wird.

Dier, Strüver und Gögele müssen kämpfen


Auch Tobias Dier und Thomas Gögele müssen kämpfen. Gögele (Semlin) liegt nach 75 Schlägen auf dem 112. Platz und Tour-Neuling Dier (Nürnberg) nach 77 Schlägen sogar nur an 134. Stelle. Aus gesundheitlichen Gründen mussten Alexander Cejka (München) und Erol Simsek (Syke) kurzfristig absagen.

Interessant ist die Veranstaltung in Belfry bei Birmingham insofern, weil auf diesem Platz am letzten Wochenende im September der Ryder-Cup ausgespielt wird, wenn die zwölf besten Spieler Europas zum Kontinentalvergleich gegen die USA antreten. Deswegen ist auch der amerikanische Ryder-Cup-Kapitän Curtis Strange unter den Turnierteilnehmern, um den Zustand des Platzes bei Wettkampfbedingungen zu inspizieren. Nach einer 78er-Runde und dem vorläufigen 140. Rang ist es aber eher unwahrscheinlich, dass Strange das gesamte Wochenende in den englischen Midlands verweilen wird. Sein Gegenüber aus Europa, Sam Torrance, der die zwölf europäischen Ryder-Cup-Spieler im September betreuen wird, hatte mehr Grund zu Freude. Der Schotte liegt nach 68 Schlägen in Tuchfühlung zur Spitze und scheint die Tücken des Platzes besser zu kennen als Strange.