12. Etappe: Ein "harter Brocken" - DER SPIEGEL
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12. Etappe Ein "harter Brocken"

Die 12. Etappe führt erstmals in die Pyrenäen. Bei den fünf Anstiegen auf dem Weg nach Ax-les-Thermes muss Jan Ullrich diesmal früh attackieren, will er eine Chance haben, Lance Amstrong einzuholen.
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Freitag, 20. Juli 2001, 12. Etappe

Auf der heutigen ersten Pyrenäen-Etappe sind erneut die Kletterkünste der Fahrer gefragt. Nach dem Ruhetag steht das 166,5 Kilometer lange Teilstück von Perpignan nach Ax-les-Thermes als erste von drei Etappen durch das Hochgebirge an der französisch-spanischen Grenze auf dem Programm. Spätestens nach 68 Kilometern dürfte das Hauptfeld am Col de Jau gesprengt werden. Die ersten fünf von insgesamt 17 Anstiegen der Pyrenäen sind dabei zu bewältigen. Die Entscheidung fällt im Schlussanstieg auf das Plateau de Bonascre in Ax-les-Thermes.


Aus Meereshöhe hinauf bis auf 1506 Meter


Auch ohne einen Berg der höchsten Kategorie ist die zwölften Etappe ein "harter Brocken". So geht es gleich zu Beginn aus Meereshöhe hinauf bis auf 1506 Meter, wobei die ersten 40 Kilometer zunächst leicht ansteigen, bevor sich der Col de Jau mit seinem 22,8 Kilometer und 5,2-prozentigen Anstieg auftürmt. Von Kilometer 100 bis ins Ziel folgen auf nur 66 Kilometer der Coudons (883 Meter), der 7 Freres (1253), der Chioula (1431) sowie die Bergankunft auf dem Plateau de Bonascre (1375).

"Die eigentliche Schwierigkeit dieser Tour"


"Die Pyrenäen sind die eigentliche Schwierigkeit dieser Tour", ist Telekom-Kapitän Jan Ullrich überzeugt. Vor allem die drei Schlussanstiege nach jeweils langen und schweren Tagesabschnitten werden den Fahrern noch einmal alles abverlangen. Wenn es am Freitag schließlich auf neun Kilometern 610 Höhenmeter hinauf geht, darf man sich keine Schwäche erlauben. Ullrich sagt: "Wenn es einen dort erwischt, verliert man leicht ein bis zwei Minuten."

Die ersten Fahrer werden zwischen 16.30 und 17.05 Uhr im Ziel erwartet.