Weltranglistenerste Angelique Kerber: Historisches Aus in Runde eins - DER SPIEGEL
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Weltranglistenerste Angelique Kerber Historisches Aus in Runde eins

Das gab es bei den French Open noch nie: Als erste an Nummer eins gesetzte Spielerin verlor Angelique Kerber ihr Auftaktmatch in Paris. Auch Julia Görges und Florian Mayer müssen die Heimreise antreten.
Angelique Kerber
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Foto: Petr David Josek/ dpa
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Die Weltranglistenerste Angelique Kerber ist bereits in der ersten Runde der French Open in Paris ausgeschieden. Die 29-jährige Kielerin verlor gegen die Russin Jekaterina Makarowa 2:6, 2:6. Kerber hat in diesem Jahr noch kein Turnier gewonnen. 2016 war sie bei den French Open ebenfalls in der ersten Runde an der Niederländerin Kiki Bertens gescheitert.

Zuvor war bereits Julia Görges ausgeschieden. Die 28-Jährige verlor in ihrem Auftaktspiel in Paris nach 2 Stunden und 48 Minuten gegen Madison Brengle aus den USA 6:1, 3:6, 11:13. Görges hatte die Partie zunächst im Griff und holte sich nach nur 24 Minuten den ersten Satz. Doch dann verlor die Fed-Cup-Spielerin den Rhythmus und gab den zweiten Durchgang ab. Auch im Entscheidungssatz fand Görges nicht mehr zu ihrem anfangs druckvollen Spiel und sorgte damit für die erste Enttäuschung aus deutscher Sicht.

Mit Florian Mayer musste sich anschließend auch der erste der deutschen Herren verabschieden: Er unterlag dem Spanier Pablo Carreno Busta 4:6, 2:6, 2:6. Der an Nummer sechs gesetzte Dominic Thiem hatte derweil keinerlei Probleme bei seinem Auftaktmatch. 6:4, 6:0, 6:2 setzte sich der Österreicher gegen den 24-jährigen Bernard Tomic durch und unterstrich so seine Stellung als Mitfavorit auf den Turniersieg in Paris.

Ähnlich wenig Mühe hatte Venus Williams bei ihrem Start ins Turnier. Die ehemalige Nummer eins der Welt, die aktuell auf Platz elf der WTA-Rangliste geführt wird, machte durch einen 6:4, 7:6 (7:3)-Erfolg gegen die Chinesin Wang Qiang den Einzug in die zweite Runde perfekt. Dorthin hat es auch die Slowakin Dominika Cibulkova geschafft, die ihrer Gegnerin Lara Arruabarrena aus Spanien bei ihrem 6:2, 6:1-Triumph nicht den Hauch einer Chance ließ.

Ein erfolgreiches Comeback feierte derweil Petra Kvitova gut fünf Monate nach einer Messerattacke und einer Operation an der Schlaghand. Die zweimalige Wimbledonsiegerin aus Tschechien gewann 6:3, 6:2 gegen Julia Boserup (USA).

"Ein Traum ist wahr geworden. Wenn man es mit Herz macht, ist alles möglich", sagte die sichtlich bewegte Kvitova nach dem Erfolg in 73 Minuten. Nach dem Matchball ließ die 27-Jährige den Schläger fallen und ging unter Tränen ans Netz.

mfu/sid/dpa