America's Cup: Die Teams rosten langsam ein - DER SPIEGEL
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America's Cup Die Teams rosten langsam ein

Das vierte Rennen beim America's Cup musste erneut abgesagt werden. Ein subtropischer Sturm machte dem mit 3:0 führenden Schweizer Alinghi-Team und Titelverteidiger Neuseeland einen Strich durch die Rechnung.
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Auckland - Nach der insgesamt sechsten Absage kann die vierte Wettfahrt der Best-of-nine-Serie frühestens am Freitag stattfinden. Zwar hatten die stürmischen Winde der vergangenen Tage nachgelassen, doch die schwere See, die sich im Hauraki Golf vor Auckland aufgebaut hat, machte das Duell auch am Donnerstag unmöglich.

Am frühen Morgen (Ortszeit) musste Wettfahrtleiter Harold Bennett die Regatta absagen. Trotz des geplanten Ruhetages will Bennett am Freitag einen erneuten Startversuch unternehmen.

Obwohl seit neun Tagen keine Rennen möglich sind, ist es nicht die längste Pause in der Geschichte des America's Cups. Nebel und zu schwacher Wind sorgten 1899, als die "Columbia" und die "Shamrock" gegeneinander antraten, für viel größeren Verdruss. Insgesamt 13 Tage mussten sich die Teilnehmer in Geduld üben.

Alinghi führt derzeit mit 3:0. In der 152-jährigen Geschichte des traditionsreichsten Segelwettbewerbs der Welt konnte noch kein Team einen so großen Rückstand wettmachen. Sollten sich die Schweizer durchsetzen, wäre es das erste Mal, dass ein europäisches Team den Pott holen würde.