Andy Murray wird zum Ritter geschlagen - DER SPIEGEL
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Ehrentitel für Andy Murray Ritter mit 29

Was für ein perfektes Jahr für Andy Murray: Der Schotte ist nicht nur sportlich ganz oben. Jetzt wird der Tennisprofi von der Queen auch noch zum Sir ernannt. Auch Mo Farah erhält den Ritterschlag.
Tennisprofi Andy Murray
Tennisprofi Andy Murray

Tennisprofi Andy Murray

Foto: AHMED JADALLAH/ REUTERS
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Große Ehre für den zweimaligen Wimbledonsieger Andy Murray: Der Schotte erhält Anfang 2017 den Ritterorden des Vereinigten Königreichs und wird damit in den Adelsstand erhoben. Neben Murray werden zudem der viermalige Langstrecken-Olympiasieger Mo Farah und Para-Reiter Lee Pearson von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen.

Siebenkämpferin Jessica Ennis Hill und Ruderin Katherine Grainger werden in den Rang einer "Dame" erhoben. Diese Ehre wird am anderen Ende der Welt auch Neuseelands zweimaliger Kugelstoß-Olympiasiegerin Valerie Adams zuteil.

Murray gab zu, er habe das Gefühl, "dass ich noch ein bisschen zu jung dafür bin". Natürlich sei jede Art von Auszeichnung eine "Anerkennung für etwas, dem man sich voll und ganz verschrieben habe, aber: "Ich bin erst 29, ich kann noch eine Menge Fehler machen, die Dinge können sich in eine ganz andere Richtung entwickeln. Ich kann nur versprechen, dass ich weiterhin hart arbeiten werde."

Murray hatte im vergangenen Jahr zum zweiten Mal Wimbledon gewonnen und war in Rio außerdem zum zweiten Mal Olympiasieger geworden. Ende des Jahres hatte er zudem den Serben Novak Djokovic an der Spitze der Tennis-Weltrangliste abgelöst.

Von den britischen Sportlern hatten vor dem Quintett um Murray unter anderem Fußball-Weltmeister Bobby Charlton, Trainer-Legende Alex Ferguson sowie Golfer Nick Faldo und Segler Ben Ainsley den Ritterorden erhalten.

aha/sid