Asienspiele Gedopte Kampfsportlerin muss Goldmedaille zurückgeben
Tai Cheau Xuen: Positive Dopingprobe nach Gold im Wushu
Foto: BAY ISMOYO/ AFPHamburg - Malaysias Goldmedaillengewinnerin Tai Cheau Xuen ist bei den Asienspielen im südkoreanischen Incheon positiv auf den Appetitzügler Sibutramin getestet worden. Das gab Asiens Olympischer Rat (OCA) bekannt.
Die 24 Jahre alte Kampfsportlerin hatte im Wushu, einer Mischung verschiedener chinesischer Kampfkünste, das erste Gold für Malaysia bei den Spielen gewonnen. Sie wurde von den Wettkämpfen ausgeschlossen und musste ihre Medaille zurückgeben.
Auch der irakische Gewichtheber Mohammed Al Aifuri ist positiv getestet worden. Bei Al Aifuri, der den siebten Platz im Superschwergewicht erreicht hatte, fanden sich Spuren der anabolen Steriode Etiocholanolon und Androsteron im Urin.
Zuvor hatte es bereits zwei Dopingfälle gegeben: Fünf Tage vor Beginn der Spiele wurde ein tadschikischer Fußballer der Einnahme der verbotenen Substanz Methylhexaneamin überführt. Und am Freitag disqualifizierte der OCA einen Soft-Tennisspieler aus Kambodscha, er war ebenfalls positiv auf Sibutramin getestet worden.