ATP World Tour Finals: Federer triumphiert über Tsonga - DER SPIEGEL
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ATP World Tour Finals Federer triumphiert über Tsonga

"Du bist der Beste": Gegner Jo-Wilfried Tsonga war beeindruckt von Roger Federers Leistung im Endspiel des ATP-Saisonfinales. Der Schweizer feierte seinen sechsten Sieg bei dem Turnier. Nach dem Match richtete Federer noch einen Kampfansage an seine Kontrahenten.
Tennis-Star Federer: Nun 70 Turniersiege
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Foto: GLYN KIRK/ AFP
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Hamburg - Ein Turniersieg zum Saisonabschluss: Zum sechsten Mal hat Tennisprofi Roger Federer die ATP World Tour Finals gewonnen, bei dem die besten acht Spieler des Jahres aufeinandertreffen. Im Endspiel am Sonntagabend in London setzte er sich gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 6:3, 6:7 (6:8), 6:3 durch. Für seinen insgesamt 70. Turniersieg erhält der 30-Jährige 1,63 Millionen Euro Preisgeld.

"Ich bin glücklich, dass mein Level noch so hoch ist und mein Körper hält. Ich bin noch hungrig auf Erfolge und Titel", sagte Federer, für den es der 17. Sieg auf der ATP-Tour in Folge war. Zudem sicherte er sich zwei Rekorde: Kein anderer Spieler konnte das Turnier bislang häufiger gewinnen, noch nie war ein Sieger älter als Federer. In der Weltrangliste rückt Federer ab Montag zudem wieder auf den dritten Platz hinter Novak Djovokic und Rafael Nadal vor.

Im Finale von London kam Tsonga zunächst besser ins Match. Bis zum Stand von 3:4 im ersten Satz verlor der 26-Jährige bei eigenem Aufschlag nur einen Punkt. Danach drehte Federer jedoch auf. Mit drei Rückhandgewinnschlägen holte sich der Schweizer zu Null das Break zum 5:3. Anschließend verwandelte er seinen dritten Satzball.

Der zweite Durchgang begann denkbar gut für Federer. Nachdem Tsonga zunächst noch zwei Breakbälle abwehren konnte, setzte sich Federer wenig später gegen das Aufschlagspiel des Franzosen durch. Doch das Break zum 3:2 aus Sicht von Federer war nicht die Entscheidung. Tsonga nahm dem Schweizer das Aufschlagspiel zum Matchgewinn ab und rettete sich in den Tie-Break.

Den dominierte zunächst Federer, führte bereits 5:2. Doch Tsonga kämpfte sich zurück und holte sich den Satz. "Jo-Wilfried hat mir heute noch mal alles abverlangt. Es war wirklich ein verrücktes Match", sagte Federer. Im entscheidenden Durchgang agierten beide zunächst auf Augenhöhe. Dann nutzte Federer die ersten Breakbälle des Satzes zur 5:3-Führung. Nach 2:18 Stunden verwandelte Federer schließlich seinen zweiten Matchball zum 6:3.

"Das tut schon weh, aber du bist der Beste", sagte Tsonga nach dem Spiel zu Federer.

Zuvor hatten sich Max Mirnyi aus Weißrussland und Daniel Nestor aus Kanada den Doppel-Titel gesichert. Im Finale bezwangen sie die Polen Mariusz Fyrstenberg und Marcin Matkowski 7:5, 6:3.

max/dpad

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