Australian Open: Baghdatis, das Wunder von Melbourne - DER SPIEGEL
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Australian Open Baghdatis, das Wunder von Melbourne

Marcos Baghdatis mischt weiter das Tennisturnier von Melbourne auf. Nach einem packenden Match gegen Ivan Ljubicic spielte sich der Zypriote ins Halbfinale. Wieder wurde die Partie getragen von einer großen Begeisterung auf den Rängen.
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Melbourne - Baghdatis schlug den an acht gesetzten Kroaten Ljubicic 6:4, 6:2, 4:6, 3:6, 6:3 und zog beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres in die Vorschlussrunde ein. Dort trifft der Weltranglisten-54. auf den Argentinier David Nalbandian.

Wie schon in den Spielen zuvor wurde Baghdatis lautstark angefeuert von zahlreichen griechischen und zypriotischen Einwanderern. Von dieser Begeisterung getragen, die zuweilen an Stimmung in Fußballstadien erinnerte, setzte der Juniorensieger der Australian Open von 2003 seinen wundersamen Weg durch das Turnier auch gegen Ljubicic fort, den er bereits vor einem Jahr in der zweiten Runde in Melbourne schlagen konnte.

Baghdatis steht damit zum ersten Mal in seiner Laufbahn unter den letzten vier eines Majorturniers. Der 20-Jährige hatte in der dritten Runde den deutschen Qualifikanten Denis Gremelmayr ausgeschaltet und anschließend mit seinem Sieg über den Weltranglistendritten Andy Roddick (USA) für die erste große Überraschung in Melbourne gesorgt.