Australian Open: Federer zieht ins Viertelfinale ein - DER SPIEGEL
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Australian Open Federer zieht ins Viertelfinale ein

Roger Federer hat bei den Australian Open die Runde der letzten Acht erreicht - musste dabei aber zwei Satzbälle abwehren. Die Hoffnungen der Gastgeber wurden dagegen enttäuscht: Lleyton Hewitt ist als letzter Australier im Achtelfinale ausgeschieden.
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Hamburg - Federer siegte gegen den Tschechen Tomas Berdych 6:4, 7:6 (9:7), 6:3 und steht damit zum 15. Mal in Folge im Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers. In Melbourne ist der Schweizer seit 18 Matches ungeschlagen. Die letzte Niederlage kassierte er im Halbfinale 2005 gegen den Russen Marat Safin.

Federer hatte gegen Berdych insgesamt wenig Mühe. Nur im zweiten Satz wurde es einmal brenzlig, als der 26-Jährige im Tie-Break zwei Satzbälle abwehren musste. "Gott sei Dank hat er diesen Satz nicht gewonnen. Wer weiß, was dann passiert wäre", sagte Federer. Im dritten Durchgang kontrollierte er wieder die Partie und gab nur vier Punkte bei eigenem Aufschlag ab.

Im Viertelfinale trifft der Weltranglistenerste nun auf James Blake. Der US-Amerikaner bezwang den Kroaten Marin Cilic 6:3, 6:4, 6:4. Gegen Federer stehen seine Chancen aber schlecht: In bislang sieben Begegnungen konnte Blake lediglich einen Satz für sich entscheiden.

Für Lokalmatador Lleyton Hewitt ist Turnier beendet. Der 26 Jahre alte Australier musste sich dem Serben Novak Djokovic 5:7, 3:6, 3:6 geschlagen geben. Der Weltranglisten-Dritte trifft nun auf David Ferrer, der das spanische Duell gegen Juan Carlos Ferrero 7:5, 3:6, 6:4, 6:1 für sich entschied.

Damit zerplatzten die Hoffnungen der heimischen Tennisfans auf den ersten Sieg eines Australiers seit 32 Jahren. Mark Edmondson holte 1976 als ungesetzter Spieler die Trophäe. Der ehemalige Weltranglisten-Erste Hewitt stand 2005 im Endspiel, verlor dort aber gegen Safin.

Bei den Frauen zog die Weltranglisten-Dritte Ana Ivanovic ins Viertelfinale ein. Die Serbin bezwang Caroline Wozniacki aus Dänemark 6:1, 7:6 (7:2) und trifft nun auf Venus Williams. Die an acht gesetzte Amerikanerin siegte gegen die polnische Qualifikantin Marta Domachowska 6:4, 6:4.

Das zweite Viertelfinale in der unteren Hälfte des Tableaus bestreiten Daniela Hantuchova (Slowakei) und die 18 Jahre alte Anna Radwanska (Polen). Radwanska sorgte mit ihrem 1:6, 7:5, 6:0-Erfolg über die Weltranglisten-14. Nadia Petrowa (Russland) für eine kleine Überraschung. Hantuchova bezwang die Russin Maria Kirilenko 1:6, 6:4, 6:4.

hut/sid