Australian Open Henins Siegeszug geht weiter
Tennisprofis Henin (r.) und Wickmayer: Hart umkämpftes inner-belgisches Duell
Foto: GREG WOOD/ AFPHamburg - Rückkehrerin Justine Henin ist bei den Australian Open nicht zu stoppen. Im belgischen Duell gegen die US-Open-Halbfinalistin Yanina Wickmayer musste die Melbourne-Siegerin von 2004 am Sonntag allerdings wieder drei Sätze lang kämpfen, ehe sie den 7:6 (7:3), 1:6, 6:3-Erfolg im Achtelfinale sicher hatte.
"Es war nicht einfach. Sie hat unheimlich aggressiv gespielt", sagte Henin, die sich nach einem Durchhänger im zweiten Satz wieder gefangen hatte, "es ist phantastisch. Ich liebe es, wieder auf dem Court zu sein. Dieser Sieg ist ein großer Moment für mich."
In der Runde der besten acht trifft Henin auf die Russin Nadia Petrowa. Das Viertelfinale erreichte auch die kampfstarke Jie Zheng aus China, die nun auf Maria Kirilenko trifft. Im inner-russischen Achtelfinale profitierte Kirilenko von der Aufgabe der an Nummer zwei gesetzten Dinara Safina. Die 23-Jährige knickte beim Stand von 4:5 um und konnte auch nach einer Behandlungspause nicht weiterspielen.
US-Open-Champion del Potro ausgeschieden
Titelverteidiger Rafael Nadal buchte derweil das Viertelfinale gegen den starken Andy Murray. Der Spanier ließ sich von der Aufschlagstärke des Kroaten Ivo Karlovic nicht beeindrucken und siegte 6:4, 4:6, 6:4, 6:4. Der an Nummer fünf gesetzte Schotte Murray bezwang den US-Amerikaner John Isner 7:6 (7:4), 6:3, 6:2 und will sich für die Niederlage im Achtelfinale vor drei Jahren gegen Nadal revanchieren.
Von den bislang neun Vergleichen hat Murray sieben verloren. Der Brite, der zum ersten Mal bei einem der Major-Turniere ohne Satzverlust ins Viertelfinale stürmte, sagte: "Ich glaube, ich kenne eine Taktik, wie ich ihn bezwingen kann."
US-Open-Sieger Juan Martin del Potro ist dagegen ausschieden. Der Argentinier fand in Marin Cilic aus Kroatien seinen Meister. Der vom früheren Becker-Trainer Bob Brett betreute Cilic gewann 5:7, 6:4, 7:5, 5:7, 6:3 und bekommt es im Viertelfinale nun mit dem US-Amerikaner Andy Roddick zu tun.