Australian Open: Nur noch zwei Deutsche im Rennen - DER SPIEGEL
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Australian Open Nur noch zwei Deutsche im Rennen

In der zweiten Runde konnte er den an Nummer 13 gesetzten Robby Ginepri nach einem 0:2-Satzrückstand noch schlagen. Nun war für den deutschen Denis Gremelmayr bei den 94. Australian Open aber Schluss. Ein Profi aus Zypern besiegte ihn klar.
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Melbourne - Der Grand-Slam-Debütant Gremelmayr verlor in der dritten Runde mit 2:6, 1:6, 2:6 gegen Marcos Baghdatis. Bei rund 30 Grad und starken, böigen Winden war Gremelmayr gegen den Weltranglisten-54. völlig chancenlos. Baghdatis hat damit zum zweiten Mal nacheinander das Achtelfinale beim ersten Grand-Slam-Tennisturnier des Jahres erreicht.

Gremelmayr, Nummer 177 der Tennisweltrangliste, hatte in der zweiten Runde mit einem Fünfsatzsieg gegen den US-Amerikaner Robby Ginepri für Aufsehen gesorgt. Für Gremelmayr waren die Australian Open dennoch der größte Erfolg seiner bereits sechsjährigen Profilaufbahn. Er kassierte mit rund 28.900 Euro das höchste Preisgeld seiner Karriere.

Somit sind Thomas Haas und Nicolas Kiefer die beiden letzten Deutschen im Wettbewerb. Sie bestreiten ihre Drittrundenspiele am Samstag. Haas trifft auf Peter Luczak aus Australien, Kiefer bekommt es mit dem Spanier Juan Carlos Ferrero zu tun. Mit Anna-Lena Grönefeld war bereits gestern die letzte von fünf gestarteten Deutschen im Damen-Wettbewerb ausgeschieden.

Unterdessen mussten am Freitag wegen großer Hitze erstmals in diesem Jahr Spiele verschoben werden. In der Zeit von 15.30 bis 17.40 Uhr (Ortszeit) durften auf den Tennis-Plätzen ohne Dach keine Matches begonnen werden, weil die Temperatur 35 Grad Celsius erreicht hatte und vor dem abendlichen Gewitterregen eine extreme Luftfeuchtigkeit herrschte. Am Sonntag soll es sogar 41 Grad heiß werden.