Australian Open: Söderling scheitert, Murray mühelos - DER SPIEGEL
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Australian Open Söderling scheitert, Murray mühelos

Der Weltranglistenvierte Robin Söderling ist bei den Australian Open im Achtelfinale gescheitert. Eine Runde weiter sind dagegen Vorjahresfinalist Andy Murray und Top-Favorit Rafael Nadal. Im Frauenturnier setzte eine junge Tschechin ihren Siegeszug fort.
Schwede Söderling: Aus im Achtelfinale
Schwede Söderling: Aus im Achtelfinale

Schwede Söderling: Aus im Achtelfinale

Foto: Dave Hunt/ dpa
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Hamburg - Der Schwede Robin Söderling ist bei den Australian Open im Achtelfinale durch ein 6:1, 3:6, 1:6, 6:4, 2:6 gegen den ungesetzten Ukrainer Alexander Dolgopolow ausgeschieden. Damit steht der Weltranglisten-46. erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier in der Runde der letzten Acht und erhielt anschließend Lob von seinem Gegner: "Er ist ein großartiger Spieler. Er hat eine tolle Rückhand und bewegt sich sehr schnell", sagte Söderling.

Dolgopolow hatte in der zweiten Runde bereits den deutschen Profi Benjamin Becker ausgeschaltet. Söderling haderte nach der Fünf-Satz-Niederlage allerdings auch mit der eigenen Leistung. Er habe "mehr mit sich selbst zu tun "gehabt, als mit dem Gegner, sagte der 26-Jährige.

Dolgopolow trifft im Viertelfinale auf den Vorjahresfinalisten Andy Murray. Der Schotte ließ Jürgen Melzer aus Österreich beim 6:3, 6:1, 6:1 keine Chance. Gerade einmal 104 Minuten dauerte die Begegnung. "Ich fühle mich gut und hoffe, dass ich so weitermachen kann", sagte Murray, der im Vorjahr erst im Endspiel von Roger Federer gestoppt worden war.

Nadal weiter ohne Satzverlust

Keine Mühe mit seinem Gegner hatte auch Top-Favorit Rafael Nadal. Der Weltranglistenerste bezwang den Kroaten Marin Cilic 6:2, 6:4, 6:3 und bleibt damit ohne Satzverlust. Im Viertelfinale trifft Nadal auf seinen spanischen Landsmann David Ferrer. Der hatte zuvor durch ein 4:6, 6:2, 6:3, 6:4 den Siegeszug des kanadischen Qualifikanten Milos Raonic gestoppt.

Im Frauenturnier steht die Tschechin Petra Kvitova im Viertelfinale. Die 20-Jährige setzte sich 3:6, 6:3, 6:3 gegen Flavia Pennetta aus Italien durch. Kvitovas bislang größter Erfolg war im Vorjahr die Halbfinal-Teilnahme in Wimbledon. In der dritten Runde hatte Kvitova, die beim Vorbereitungsturnier in Brisbane im Finale Andrea Petkovic besiegt hatte, bereits die australische Sieg-Hoffnung Samantha Stosur geschlagen.

Die Tschechin trifft nun auf die Weltranglistenzweite Vera Swonarewa. Die Russin hatte in ihrem Achtelfinale mit der Tschechin Iveta Benesova keine Probleme und gewann 6:4, 6:1. Weiter ist auch Agnieszka Radwanska. Die an Nummer zwölf gesetzte Polin setzte sich gegen die Chinesin Shuai Peng 7:5, 3:6, 7:5 durch und trifft nun auf die an Nummer drei gesetzte Belgierin Kim Clijsters, die Jekaterina Makarowa aus Russland mit 7:6 , 6:2 bezwang.

ged/dpa/sid