Autounfall: Ullrich hatte vorher voll getankt - DER SPIEGEL
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Autounfall Ullrich hatte vorher voll getankt

Bei seiner nächtlichen Irrfahrt durch Freiburg, die mit einem Crash an einem Geländer endete, stand Jan Ullrich offenbar unter starkem Alkoholeinfluss.
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Freiburg - Ullrich soll in der Nacht zum 1. Mai mit 1,5 Promille Alkohol im Blut gefahren sein. Das meldete der Südwest-Rundfunk. "Focus Online" berichtete mit 1,41 Promille von einem ähnlich hohen Wert. Eine offizielle Bestätigung gibt es allerdings noch nicht.

Ullrich-Manager Wolfgang Strohband hatte am Freitag jedoch eingeräumt, dass sein Schützling am Abend des Autounfalls "ein paar Glas Wein" getrunken habe. Ullrichs Führerschein sei eingezogen worden, sagte Strohband, der vermutet, dass der Olympiasieger "offensichtlich aus Frust über einen erneuten gesundheitlichen Rückschlag mit seinem Porsche ein bisschen viel Gas gegeben" habe.

Der Sieger der Tour de France von 1997 war in den Morgenstunden des 1. Mai unweit des Freiburger Hauptbahnhofs mit seinem Sportwagen ins Schleudern geraten und gegen ein Geländer sowie mehrere Fahrräder geprallt. Anschließend hatte der 28-Jährige Fahrerflucht begangen. In der Vergangenheit hatte der gebürtige Rostocker bereits einmal wegen überhöhter Geschwindigkeit seinen Führerschein abgeben müssen.

"Ich habe Mist gebaut. Ich stehe zur Sache und werde alle Konsequenzen tragen", erklärte Ullrich auf seiner Internet-Seite zu seiner nächtlichen Irrfahrt, "ich bin nur froh, dass niemand verletzt worden ist. Für den Schaden komme ich auf." Laut der ermittelnden Staatsanwaltschaft in Freiburg entstand ein Fremdschaden von 1700 Euro. Hinzu kommen die Reparaturkosten für den flotten Flitzer des Telekom-Fahrers.