Basketball: DBB-Team verliert gegen Slowenien - DER SPIEGEL
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Basketball DBB-Team verliert gegen Slowenien

Niederlage im Testspiel: Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat wenige Tage vor Beginn der Europameisterschaft gegen Slowenien verloren. Spielmacher Per Günther verletzte sich in der Partie. Bereits am Donnerstag treffen die Teams erneut aufeinander.
DBB-Spieler Ohlbrecht (l.): Testspiel-Niederlage gegen Slowenien
DBB-Spieler Ohlbrecht (l.): Testspiel-Niederlage gegen Slowenien

DBB-Spieler Ohlbrecht (l.): Testspiel-Niederlage gegen Slowenien

Foto: Alex Grimm/ Bongarts/Getty Images
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Hamburg - Die deutschen Basketballer haben ihr vorletztes Testspiel vor Beginn der Europameisterschaft in Polen verloren und gegen Slowenien einen Dämpfer erhalten. Vor 3800 Zuschauern in Bonn unterlag die Auswahl des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) am Mittwoch fünf Tage vor dem EM-Start 53:70 (23:31). Beste Werfer im Team von Bundestrainer Dirk Bauermann waren Patrick Femerling, derzeit vereinslos, und Steffen Hamann von Alba Berlin mit je neun Punkten. Am Donnerstag treffen beide Mannschaften in Karlsruhe erneut aufeinander. Getrübt wurde die Partie zudem von der Fußverletzung von Per Günther, der für die EM ausfällt.

Der 21-jährige Spielmacher von ratiopharm Ulm war zu Beginn des zweiten Viertels umgeknickt und wurde noch während der Partie zur Untersuchung in ein Bonner Krankenhaus gebracht. Dort wurde ein Bruch des vierten Mittelfußknochen im linken Fuß diagnostiziert. Günther muss zwar nicht operiert werden, aber Gips tragen. Er fällt damit sechs bis acht Wochen aus.

Nach den starken Auftritten beim Efes Pilsen Cup in der Türkei enttäuschten die Mannschaft dieses Mal über weite Strecken. Dabei hatte Bauermann im Vergleich zu den vorausgegangenen Vorbereitungsspielen verstärkt auf Routine gesetzt. Die jungen Spieler Robin Benzing und Elias Harris standen wegen eines Magen-Darm-Infekts nicht im Kader, Nachwuchs-Center Tibor Pleiß saß zunächst auf der Bank. In der Anfangs-Fünf standen neben dem Berliner Steffen Hamann, der seine Knöchelverletzung rechtzeitig auskuriert hatte, die erfahrenen Konrad Wysocki, Demond Greene, Patrick Femerling sowie Tim Ohlbrecht.

Guter Start, schwaches Ende

Gegen die mit drei NBA-Profis angetretenen Slowenen erwischten die Deutschen einen guten Start und entschieden das erste Viertel 17:10 für sich. Zu Beginn des zweiten Abschnitts verloren die Gastgeber dann ihren Rhythmus. Die zweiten zehn Minuten gab die Mannschaft dann 6:21 ab. "Es tut mir leid, wie schlecht wir gespielt haben. Das muss und wird besser werden", sagte Trainer Bauermann in der Halbzeitpause über das Hallenmikrofon.

Das Team spielte dann im zweiten Durchgang auch mit mehr Konzentration und Engagement. Vor allem Jan-Hendrik Jagla, vor der Pause zweimal von Bauermann nach Fehlern ausgetauscht, steigerte sich nun deutlich und brachte die Gastgeber mit sieben Punkten zurück in die Partie. Doch die starken Slowenen verteidigten ihren Vorsprung und setzten sich in den letzten zehn Minuten noch weiter ab.

luk/dpa