Basketball: Deutsche Männer deklassieren Zypern - DER SPIEGEL
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Basketball Deutsche Männer deklassieren Zypern

Den deutschen Basketballern ist die Teilnahme an der Europameisterschaft 2003 kaum noch zu nehmen. Gegen Zypern kam der WM-Dritte in einem Qualifikationsspiel zu einem überaus deutlichen Sieg.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Dessau - Deutschland gewann am Samstag in Dessau mühelos mit 94:42 (44:22). Mit sechs Siegen aus sieben Partien in der Vorrundengruppe C besitzt das DBB-Team eine gute Ausgangsposition, um einen der ersten beiden Gruppenplätze zu erreichen.

Selbst Rang drei könnte zur Teilnahme an der nächsten EM vom 5. bis 14. September 2003 in Schweden reichen. Das möglicherweise schon entscheidende Match findet am kommenden Mittwoch in Sarajevo gegen Bosnien-Herzegowina statt.

Auch ohne ihren in der NBA bei den Dallas Mavericks tätigen Superstar Dirk Nowitzki boten die Gastgeber den 3600 Zuschauern in der fast ausverkauften Anhalt-Arena eine ansprechende Show mit alleine zehn Dunkings. Spätestens zur Halbzeit war angesichts einer 44:22-Führung die Gegenwehr der noch sieglosen Gäste gebrochen.

Blitzstart des deutschen Teams

Die Warnungen von Bundestrainer Henrik Dettmann an sein Team vor einer zu laschen Einstellung waren offenbar erhört worden. Bereits nach vier Minuten führten die Gastgeber mit 9:0. "Jetzt wollen wir am Mittwoch die nächsten Punkte einsammeln", sagte Dettmann.

Bester Werfer und herausragender Akteur war Ademola Okulaja. Der für Malaga spielende Center erzielte 24 Punkte. Zudem trafen Patrick Femerling vom FC Barcelona (14 Punkte) sowie die Berliner Stefano Garris und Marko Pesic (je zwölf Zähler) zweistellig.