Basketball-EM: Frankreich führt Deutschland vor - DER SPIEGEL
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Basketball-EM Frankreich führt Deutschland vor

Schwacher Start der deutschen Basketballer in die Zwischenrunde der EM: Gegen Frankreich mussten Dirk Nowitzki und seine Mitspieler eine deutliche Niederlage hinnehmen. Bester Mann auf dem Parkett war NBA-Star Tony Parker.
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Madrid - Deutschlands Basketballer müssen nach der deutlichen 66:78 (39:47)-Niederlage gegen Frankreich um den Einzug ins Viertelfinale bei der Europameisterschaft in Spanien bangen. Nächster Gegner Deutschlands in der Zwischenrunde ist am Montag Slowenien (21.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). Am Mittwoch (16.30 Uhr) spielt das Team dann gegen Italien. "Wir haben nicht genügend Energie investiert, um Frankreich zu stoppen. Gegen Slowenien müssen wir uns ganz anders präsentieren", sagte Bauermann: "Das Knistern hat heute gefehlt. Trotzdem waren wir häufig nur einen Korb davon entfernt, den Franzosen Angst zu machen. Aber Tony Parker hat immer im richtigen Moment die Duftnoten gesetzt."

Parker vom NBA-Meister San Antonio Spurs erzielte 23 Punkte und überzeugte zudem als genialer Passgeber und Spielmacher. Bester deutscher Werfer war Dirk Nowitzki, der trotz ungewohnter Abschlussschwäche auf 28 Punkte kam. "Wir waren ein paarmal dran, aber dann haben wir den Ball verloren oder ich habe einen leichten Ball verschossen", sagte der Profi der Dallas Mavericks. Kapitän Patrick Femerling erklärte: "Solche Spiele gewinnst du nur in der Verteidigung. Da haben wir nicht genug gearbeitet."

Vor 8000 Zuschauern in der Madrid-Arena hatte das Nowitzki-Team mit dem Berliner Johannes Herber in der Anfangsformation einen guten Start, führte nach fünf Minuten mit 13:9 und hielt die Franzosen zunächst mit einer Zonenverteidigung gut in Schach. Doch dann brachte Parker sein Team heran und zum 15:13 (7.) erstmals in Führung. Zur Pause betrug der Rückstand der DBB-Auswahl bereits acht Punkte.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Die Deutschen verkürzten auf zwei Punkte (45:47/23.), um dann wieder einen eklatanten Durchhänger zu haben. Fünf Minuten blieben sie ohne Korb und sahen dem 12:0-Lauf des Gegners zum 45:59 zu.

Die erhoffte Aufholjagd wie im Vorrunden-Krimi gegen Litauen fand diesmal nicht statt. Stattdessen lud das deutsche Team mit schlechten Würfen und Ballverlusten den auf 69:51 davonziehenden Gegner förmlich zu leichten Punkten ein. Beim Stande von 64:78 gab sich das DBB-Team endgültig auf und Nowitzki ging 1:32 Minuten vor der Schlusssirene vom Feld.

Frankreich - Deutschland 78:66 (47:39)
Frankreich: Parker 23 Punkte, Pietrus 12, Kirksay 12, Turiaf 11, Diaw 7, Ferchaud 6, Diawara 5, Weis 2
Deutschland: Nowitzki (Dallas Mavericks) 28, Okulaja (Brose Baskets Bamberg) 14, Hamann (Brose Baskets Bamberg) 8, Herber (ALBA Berlin) 7, Femerling (ALBA Berlin) 4, Greene (Brose Baskets Bamberg) 2, Jagla (Joventut Badalona) 2, Garrett (Brose Baskets Bamberg) 1

pav/sid/dpa

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