Basketball-EM: Serbien, Tschechien und Italien im Viertelfinale - DER SPIEGEL
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Basketball-EM Serbien souverän weiter, Tschechien siegt überraschend

Serbien und Italien sind bei der Basketball-EM ungefährdet ins Viertelfinale eingezogen. Medaillen-Kandidat Kroatien hat überraschend gegen Tschechien verloren. Auch ein ehemaliger Bundestrainer ist im Achtelfinale ausgeschieden.
Serbiens Center Miroslav Raduljica: Topscorer gegen Finnland.
Serbiens Center Miroslav Raduljica: Topscorer gegen Finnland.

Serbiens Center Miroslav Raduljica: Topscorer gegen Finnland.

Foto: EMMANUEL DUNAND/ AFP
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Tschechien steht bei der Basketball-EM erstmals im Viertelfinale. Das Überraschungsteam des Turniers hat Kroatien im französischen Lille, wo die gesamte Finalrunde des Turniers stattfindet, 80:59 (48:31) geschlagen. Die Kroaten hatten zu den Medaillen-Kandidaten gezählt. Aber der EM-Vierte von 2013 erwischte einen schlechten Tag und traf in der zweiten Halbzeit mehr als sieben Minuten lang keinen Punkt. Ein Aufbäumen nach zwischenzeitlich 30 Zählern Rückstand kam im letzten Abschnitt zu spät. Bester Werfer für die Tschechen war der frühere NBA-Profi Jan Vesely mit 20 Punkten.

In der Runde der letzten Acht trifft Tschechien auf Serbien. Der Titelkandidat hat Finnland souverän 94:81 (48:43) bezwungen. Das Team von Coach Henrik Dettmann, ehemaliger deutscher Nationaltrainer, war Vizeweltmeister Serbien nicht gewachsen. Gerade im letzten Viertel ließen die Finnen zu viel zu. Serbien traf fast alles und kam zu einem spielentscheidenden Lauf. Topscorer der Serben, die die deutsche Vorrundengruppe mit fünf Siegen aus fünf Spielen gewonnen hatten, war Center Miroslav Raduljica (27 Punkte).

Italien hat im Achtelfinale einen völlig ungefährdeten 82:52 (41:30)-Sieg gegen Israel eingefahren. Vor allem im dritten Viertel konnten die Israelis dem Tempo der Italiener nicht mehr standhalten - zumal diese immer wieder ein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen schnellem Passspiel in die Zone und direkt abgeschlossenen Dreiern fanden.

Viertelfinalgegner Italiens ist Litauen, das die Runde der letzten Acht durch einen 85:81 (39:40)-Sieg über Georgien komplettierte. In einer engen Begegnung fand Georgien in der ersten Hälfte etwas besser ins Spiel. Litauen drehte die Partie nach der Pause vor allem dank Jonas Maciulis. Mit 34 Punkten war der Spieler von Real Madrid der überragende Mann auf dem Parkett.

Am Samstag waren bereits Gastgeber Frankreich sowie Lettland und die Spitzenteams aus Spanien und Griechenland in die Runde der letzten Acht eingezogen.

aev/sid/dpa

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