Basketball: Nowitzki-Manager verspottet Nationalteam - DER SPIEGEL
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Basketball Nowitzki-Manager verspottet Nationalteam

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Würzburg - Heftig kritisiert hat Holger Geschwinder, Förderer und Berater von NBA-Star Dirk Nowitzki, den deutschen Basketball und die Nationalmannschaft. "Beim derzeitigen Stand wäre es besser, sie würde ihren Betrieb einstellen", sagte der ehemalige Rekordnationalspieler über den EM-Siebten von 1999 in einem Interview mit der "Mainpost" in Würzburg.

Es werde "Busfahrer-Basketball" gespielt: "Jeder hat seine Rolle strikt einzuhalten. Man spielt wie von 4.30 Uhr Abfahrt von einem Platz bis zur Ankunft 6.18 Uhr an einem anderen Ort. Der Spaß, das Individuelle und das Kreative sind zum Teufel." Zum Thema Bundesliga sagte Geschwindner: "Dort spielen drittklassige US-Söldner, Gehaltsempfänger, die durch Deutschland tingeln, weil sie es weder in der NBA noch sonst wo in den Staaten gepackt haben." Die Ausländer würden die Plätze der hungrigen Talente blockieren, ergänzte der Ausbilder und Individualcoach im Nachwuchsbereich der DJK Würzburg. Man habe dort angefangen mit einem Talentpool unter seiner Regie und Erfolg damit gehabt, so Geschwindner, aber nach der jüngsten Entwicklung mache es keinen Sinn mehr.

"Über mich heißt es doch andauernd, ich sei der Franz Beckenbauer des deutschen Basketballs. Aber wenn ich das bin, dann sollten mir die Leute auch mal was glauben, wenn es um Basketball geht", so der einstige Bundesliga-Spieler des MTV Gießen und 1. FC Bamberg.