Basketball-WM 2014: Weltverband lässt für Wildcards zahlen - DER SPIEGEL
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Basketball-WM 2014 Weltverband lässt für Wildcards zahlen

"Eine ganz normale kaufmännische Angelegenheit": Der Basketball-Weltverband will die vier Wildcards für die WM in diesem Jahr offenbar verkaufen und nimmt Angebote entgegen. Die Verbände sollen selbst entscheiden, wie viel sie bieten.
Deutsche Basketballer: "Jetzt kannst du dich einkaufen."
Deutsche Basketballer: "Jetzt kannst du dich einkaufen."

Deutsche Basketballer: "Jetzt kannst du dich einkaufen."

Foto: Christof Koepsel/ Bongarts/Getty Images
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Hamburg - Der Basketball-Weltverband Fiba lässt sich bei der Vergabe seiner vier Wildcards für die Weltmeisterschaft 2014 in Spanien (30. August bis 14. September) von den Bewerbern bezahlen und nimmt Angebote an. "Das ist eine ganz normale kaufmännische Angelegenheit", sagte Fiba-Schatzmeister Manfred Ströher: "Es gibt freie Plätze, sportlich hast du dich nicht qualifiziert, jetzt kannst du dich einkaufen."

15 Kandidaten hatten sich ursprünglich beworben, darunter auch der Deutsche Basketball Bund (DBB). Am Wochenende zog sich Italien wegen der anfallenden Kosten zurück. Diese seien "ethisch nicht vertretbar".

Etwa eine Million Schweizer Franken, umgerechnet 820.000 Euro, sind fällig. Die Verbände können aber selbst entscheiden, wie viel sie anbieten. "Es schwebt der Gedanke im Raum, dass die Sache eine Million wert sein könnte", sagte Ströher: "Einigen ist das vielleicht viel mehr wert, anderen weniger."

Am Samstag fällt in Barcelona die Entscheidung. Der DBB hält an seiner Bewerbung fest. Künftig soll es keine WM-Wildcards mehr geben

buc/sid

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