Basketball-WM: Deutschland trifft aufs "Dream Team" - DER SPIEGEL
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Basketball-WM Deutschland trifft aufs "Dream Team"

Bei der Basketball-WM im Spätsommer dieses Jahres wurde die deutsche Mannschaft bereits in der Vorrunde mit dem haushohen Titelfavoriten USA zusammen gelost.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Indianapolis - Dirk Nowitzki und seine Teamkollegen treffen in der WM-Vorrundengruppe C zunächst auf die starken Chinesen. Einen Tag später dann geht es gegen Gastgeber USA, auch das "Dream Team" genannt. "Das wird hart. Ich hatte gehofft, den amerikanischen Kollegen möglichst bis zum Finale aus dem Weg gehen zu können", kommentierte NBA-Star Nowitzki das frühe Aufeinandertreffen mit seinen Ligagefährten amüsiert.

Nach derzeitigem Stand der Dinge wird die sportlich bedeutsamste Partie allerdings die gegen Algerien am 31. August sein. Denn die Auswahl des Deutschen Basketball-Bundes wird sich nur dann für die Zwischenrunde in Indianapolis qualifizieren, wenn sie nach Abschluss der Vorrunde mindestens Platz drei der Gruppe C belegt. Und da gegen China, vor allem aber gegen die USA nicht unbedingt mit Siegen zu rechnen ist, muss das Team von Bundestrainer Henrik Dettmann gegen die Nordafrikaner siegen, um weiter im Turnier zu bleiben.

Unter Mitnahme der Ergebnisse gegen die ebenfalls Qualifizierten aus der Gruppe geht es in die Zwischenrunde, die in zwei Sechser-Gruppen ausgespielt wird, deren jeweils erste Vier sich für das Viertelfinale qualifizieren. Im Erfolgsfall bekämer es das deutsche Team mit den ersten Drei der Gruppe D (Argentinien, Russland, Neuseeland, Venezuela) zu tun. Titelverteidiger sind die vom Ex-Bundestrainer Svetislav Pesic gecoachten Jugoslawen, die in der Gruppe A auf Spanien, Kanada und Angola treffen.

Die Vorrundengruppen der Basketball-WM der Herren in Indianapolis (29. August bis 8. September).

Gruppe A:
Jugoslawien (Titelverteidiger)
Spanien
Kanada
Angola


Gruppe B:
Brasilien
Türkei
Puerto Rico
Libanon


Gruppe C:
Deutschland
USA
China
Algerien


Gruppe D:
Argentinien
Russland
Neuseeland
Venezuela