BBL-Playoffs Bamberg mit Mühe, ALBA souverän
Hamburg - Der GHP Bamberg hat nur mit Mühe einen Fehlstart in die Best-of-five-Serie vermieden. Erst nach Verlängerung gewann der Titelverteidiger 83:79 (66:66, 31:32) sein gestriges Heimspiel gegen RheinEnergie Köln, den Pokalsieger des vergangenen Jahres. Damit verschafften sich die Bamberger eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Finaleinzug.
Gegen die starken Kölner tat sich der Meister schwer und kam offensiv nicht wie gewohnt zum Zug. Das Fehlen der Leistungsträger Demont Mallet (Kreuzbandriss) und Steffen Hamann, der nach einer Tätlichkeit im "Skandalspiel" gegen die Telekom Baskets Bonn die letzte Partie seiner Sperre absitzen musste, machte sich bei den Franken deutlich bemerkbar. Am Ende setzte sich aber doch die größere Routine der Bamberger durch, bei denen Chris Ensminger und Derrick Phelps mit jeweils 18 Punkten beste Werfer waren. Für die Gäste erzielte Glen McGowan 20 Zähler.
Top-Favorit Alba Berlin löste im zweiten Halbfinale seine Aufgabe hingegen souverän. Gegen Aufsteiger Eisbären Bremerhaven gewannen die Berliner ihr Heimspiel deutlich 91:68 (44:33). Vor 6.015 Zuchauern erwischte ALBA auch ohne ihren verletzten Star und ehemaligen NBA-Profi Mike Penberthy den besseren Start. Schon im ersten Viertel spielte sich die Mannschaft von Trainer Henrik Rödl einen 13-Punkte Vorsprung heraus.
Im weiteren Verlauf der Partie kamen die Gäste zwar noch zwischenzeitlich auf fünf Zähler heran, doch gerade im letzten Spielabschnitt hatten sie dann nichts mehr entgegenzusetzen. Mit 23 Punkten war Nationalspieler Demond Greene beim Titelfavorit erfolgreichster Werfer. Für Bremerhaven kamen Darren Fenn und Judson Wallace auf jeweils 17 Punkte. Die nächsten Duelle finden am kommenden Donnerstag statt. Köln hat um 18.45 Uhr erstmals Heimrecht gegen Bamberg, das Spiel zwischen Bremerhaven und Berlin beginnt um 20.45 Uhr.
guv/sid