Benjamin Kleibrink bei Angriff in China schwer verletzt - DER SPIEGEL
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Fecht-Olympiasieger Kleibrink bei Angriff in China schwer verletzt

Erschütternder Vorfall in Shanghai: Fechter Benjamin Kleibrink ist nach einem Wettkampf auf offener Straße attackiert worden. Der Olympiasieger erlitt dabei schwere Kopfverletzungen.
Benjamin Kleibrink
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Benjamin Kleibrink

Foto: Marius Becker/ dpa
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Florett-Olympiasieger Benjamin Kleibrink ist während seines Aufenthalts in Shanghai von einem europäischen Touristen attackiert und offenbar schwer verletzt worden. Dies teilte der Deutsche Fechter-Bund mit.

Nach Auskunft des Verbands wurde der 30-Jährige, der sich in der chinesischen Metropole aufhielt, um am Florett-Grand-Prix teilzunehmen, beim Verlassen eines Restaurants durch einen Touristen "ohne jeglichen Grund von hinten attackiert" und dabei am Kopf verletzt. Nach Verbandsinformationen zog sich der Olympiasieger von Peking 2008 ein Schädel-Hirn-Trauma zu.

Kleibrink befindet sich derzeit in stationärer Behandlung. Sein Zustand sei stabil, Kleibrink sei ansprechbar. Der mutmaßliche Täter wurde vor Ort von den chinesischen Behörden festgenommen. "Wir sind fassungslos angesichts einer solchen Handlung", sagt Sportdirektor Sven Ressel.

Eigentlich sollte Kleibrink, der im Januar nach dreijähriger Abstinenz sein Comeback gegeben hat, bei den Europameisterschaften in Torun/Polen (20. bis 25. Juni) an den Start gehen.

rae/sid