Boxen: Abraham verliert gegen Stieglitz - DER SPIEGEL
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Abraham vs. Stieglitz: Revanche geglückt

Foto: Martin Rose/ Bongarts/Getty Images

Supermittelgewichts-Boxen Stieglitz verprügelt Arthur Abraham

Arthur Abraham hatte einen großen Fight angekündigt - und war schon nach drei Runden kampfunfähig. Im WM-Duell gegen Robert Stieglitz war der 33-Jährige von Beginn an klar unterlegen und verlor durch technischen K.o.
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Hamburg - Die Revanche ist perfekt: Robert Stieglitz hat sich den WM-Gürtel von Arthur Abraham zurückgeholt. Der 31 Jahre alte Herausforderer setzte sich im Rückkampf der beiden Supermittelgewichtler in seiner Heimatstadt Magdeburg durch technischen K.o. nach der 3. Runde durch. Abrahams linkes Auge war nach einem Wirkungstreffer stark zugeschwollen, er trat zur vierten Runde nicht mehr an. "Das war ein Sieg für uns alle, ein Sieg für Magdeburg", sagte Stieglitz.

Im ersten Aufeinandertreffen vor sieben Monaten hatte Abraham noch die Oberhand behalten, als er in Berlin den damals amtierenden WBO-Champion Stieglitz bezwang. Seine vierte Niederlage als Profi ist für Abraham besonders bitter: Promoter Wilfried Sauerland hatte angedeutet, im Falle eines Sieges gegen Stieglitz den Vertrag mit dem Deutsch-Armenier auf jeden Fall verlängern zu wollen.

Beide deuten weitere Revanche an

Abraham startete verhalten, versteckte sich hinter seiner Doppeldeckung und wurde von Stieglitz direkt in die Seile gedrängt. Zum Ende der zweiten Runde landete der Herausforderer dann einen ersten deutlichen Treffer, Abrahams linkes Auge schwoll an.

In der dritten Runde bekam Abraham, von den Punkten ohnehin schon im Rückstand, wegen Schlägen auf den Hinterkopf einen Punkt abgezogen. Es war zugleich eine der letzten Aktionen, wenig später wurde der Fight abgebrochen.

Beide Akteure deuteten an, dass es eine weitere Revanche geben dürfte. "Jetzt steht es eins zu eins. Ich denke, jetzt wird er mir auch eine Revanche geben", sagte der entthronte Titelverteidiger. "Immer wieder gern", sagte Stieglitz. Der Boxer aus dem Unternehmen von Promoter Ulf Steinforth besaß den WM-Titel bereits von 2009 bis 2012. Nunmehr hat er von 47 Profikämpfen 44 gewonnen. Der stärker eingeschätzte Abraham musste bereits seine vierte Niederlage im 40. Profikampf hinnehmen.

leh/sid

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