Boxen: Beyer bleibt Profi-Weltmeister - DER SPIEGEL
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Boxen Beyer bleibt Profi-Weltmeister

Markus Beyer hat mit einem überragenden Kampf seinen WM-Titel im Supermittelgewicht nach WBC-Version verteidigt. Der 34-Jährige besiegte in Berlin den Amerikaner Omar Sheika. Zuvor war Oktay Urkal Europameister im Weltergewicht geblieben.
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Berlin - Beyer musste vor 3500 Zuschauern in der Messehalle der Berliner Funkausstellung zwar über die volle Distanz von zwölf Runden gehen, gewann aber eindeutig nach Punkten (116:112, 118:110, 116:112). Der Rechtsausleger verteidigte damit sein WBC-Championat zum dritten Mal erfolgreich, feierte den 33. Sieg im 35. Profikampf und bleibt einziger deutscher Profibox-Weltmeister.

"Das war ein großer Kampf. Markus hat sich in die erste Reihe der Weltklasse-Athleten geboxt", sagte Trainer Uli Wegner in der Messehalle der Berliner Funkausstellung. Beyer selbst, dessen Gesicht nach dem Fight kaum Anzeichen von Anstrengungen oder Blessuren verriet, strotzte nur so vor Selbstvertrauen: "Ich bin jetzt mental so weit, dass ich jeden Gegner boxen und besiegen kann."

Vergessen scheinen die Zeiten, als Beyer nur mit Hilfe der Punktrichter zu WM-Ehren gelangte oder sich durch lethargische Auftritte gegen zweitklassige Athleten blamierte. "Markus ist ein ausgezeichneter Boxer", sagte Herausforderer Sheika. "Er hat mir keine Chance gelassen, in den Kampf zu kommen."

Zuvor hatte der Lokalmatador Oktay Urkal gegen den russischen Herausforderer Maxim Nesterenko über zwölf Runden nach Punkten gewonnen. Alle drei Punktrichter werteten zugunsten des Titelverteidigers.

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