Boxen: Huck verteidigt Titel im Eiltempo - DER SPIEGEL
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Boxen Huck verteidigt Titel im Eiltempo

Keine Zeit verschwendet: Nicht einmal drei Runden benötigte Boxer Marco Huck, um den EM-Gürtel im Cruisergewicht zu verteidigen. Sein Gegner Geoffrey Batello zeigte sich nach einem krachenden Aufwärtshaken so angeschlagen, dass der Ringrichter den Kampf abbrach.
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Hamburg - Boxprofi Marco Huck hat seinen EM-Titel im Cruisergewicht verteidigt. Der 24-Jährige besiegte in Riesa den bis dahin ungeschlagenen Belgier Geoffrey Batello durch technischen K.o. in der dritten Runde.

"Ich habe gezeigt, dass ich auch gegen unbequeme Boxer gewinnen kann", sagte Huck. "Europameister zu sein ist schön, das schafft nicht jeder, langfristig will ich aber den WM-Titel", so Huck nach seinem 24. Sieg im 25. Kampf.

Der ursprüngliche Gegner des in Bielefeld lebenden gebürtigen Serben, der Ukrainer Wadim Safonow, hatte erst vor zwei Wochen aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Batello sprang als Ersatzgegner ein. "Ich bin enttäuscht von mir", sagte dieser nach dem Duell. "Ich war trotz der kurzen Vorbereitung eigentlich topfit. Von der ersten Sekunde an kam ich jedoch nicht richtig in den Kampf."

Der ehemalige Kickboxer Huck hatte sich den EM-Gürtel im September 2008 in Bielefeld gegen den Franzosen Jean Marc Monrose gesichert und ihn bereits einen Monat später erfolgreich verteidigt.

Mit dem Erfolg hat sich Huck für einen WM-Kampf mit IBF-Weltmeister Tomasz Adamek (Polen) empfohlen. Seine bisher einzige WM-Chance vergab der Schützling von Trainer Ulli Wegner im Dezember 2007 gegen Steve Cunningham.

Vor einem erneuten WM-Fight könnte für Huck aber auch der Kampf mit einem deutschen Ex-Weltmeister stehen. Firat Arslan wurde von der Europäischen Box-Union zu Hucks Pflichtherausforderer bestimmt. "Das wäre ein schöner Kampf", sagte Hagen Doering, Sportdirektor des Berliner Sauerland-Boxstalls.

jok/sid/dpa

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