Boxen: Klitschko wird operiert - DER SPIEGEL
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Boxen Klitschko wird operiert

Am Donnerstag wird der entthronte Schwergewichts-Weltmeister Witalij Klitschko in Hamburg an seiner lädierten linken Schulter operiert. Dem Ukrainer droht eine Zwangspause von vier bis sechs Monaten.
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Hamburg - Ohne einen operativen Eingriff wird die eingerissene Supraspinatus-Sehne in der linken Schulter von Witalij Klitschko, die sich der Ukrainer bei seiner Titelverteidigung am vergangenen Samstag in Berlin gegen Chris Byrd (USA) zugezogen hatte, nicht wieder zusammenwachsen. Deshalb wird Spezialist Achim Hedtmann von der Hamburger Fleetinsel-Klinik den Eingriff bereits am Donnerstag vornehmen. Der Heilungsprozess bis zum nächsten Kampf wird etwa vier bis sechs Monate dauern.

"Würden wir versuchen, die Verletzung nur konservativ zu behandeln, müssten wir von einer bleibenden Schwachstelle ausgehen. Mit der Operation ist zu 90 Prozent sicher, dass Witalij seine Karriere mit alter Stärke fortsetzen kann", sagte Hedtmann. Den Mediziner erstaunte, dass Klitschko trotz "unglaublich starker Schmerzen" noch sechs Runden nach Eintritt der Verletzung weiter geboxt habe.

Klitschko hofft, noch in diesem Jahr wieder einen Kampf bestreiten zu können. "Ich freue mich, wenn ich wieder im Ring stehen und es meinen Kritikern zeigen kann. Ich werde mir den WM-Gürtel zurück holen. Das ist ein Versprechen", sagte der 28-jährige promovierte Sportwissenschaftler.