Boxen: Konstantin Airich war gedopt - DER SPIEGEL
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Boxen Deutscher Schwergewichtler Airich positiv getestet

Dopingfall im Boxen: Schwergewichtlicher Konstantin Airich ist bei einem Kampf in Texas positiv auf Testosteron getestet worden. Wie lange der Deutsche gesperrt wird, ist noch unklar. Sein Boxstall-Chef Ahmet Öner hofft auf Gnade.
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Hamburg - Dopingfall im deutschen Box-Sport: Wie erst jetzt bekannt wurde, soll Schwergewichtler Konstantin Airich bei seinem letzten Kampf im Mai gedopt gewesen sein. Der frühere deutsche Amateurmeister wurde am Rande des Fights gegen den Kubaner Odlanier Solis in Texas positiv auf das Wachstumshormon Testosteron getest. Das teilte sein Management mit.

Der 33-Jährige aus dem Arena-Boxstall muss mit einer Sperre von rund einem Jahr rechnen. "Konstantin hat zwar trotz Dopings gegen Solis verloren, aber das ist kein Kavaliersdelikt", sagte Arena-Chef Ahmet Öner. Die für den Kampf zuständige Box-Kommission in Texas überführte Airich und informierte Öner. Über die Sperre muss noch befunden werden.

Alle für die Zukunft geplanten Kämpfe mit Airich wurden abgesagt. "Wir werden Ende des Jahres ein Gnadengesuch stellen und hoffen, dass Konstantin im nächsten Jahr wieder in den Ring steigen kann. Schließlich muss der Junge seine Familie ernähren", sagte Öner.

Airich wird in Deutschland bei den Profis als Nummer vier im Schwergewichtsboxen geführt. Der gebürtige Kasache bestritt 99 Kämpfe als Amateur, ehe er 2007 zu den Profis wechselte. Von seinen 18 Kämpfen verlor er zwei.

Eigentlich hätte Airich am 14. September gegen Erkan Teper in den Ring steigen sollen. Es wäre ein Rückkampf des Finales der Deutschen Amateur-Meisterschaften von 2006 gewesen, als Airich den favorisierten Teper besiegte. Als Ersatz für Airich soll nun Gbenga Oloukun einspringen.

bka/sid

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