Boxen: Manny Pacquiao droht Strafe - DER SPIEGEL
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Boxen Pacquiao droht Strafe

Der vermeintliche Jahrhundertkampf war eher mau. Jetzt droht Manny Pacquiao eine Strafe von der Box-Kommission. Der philippinische Boxer soll vor dem Kampf eine Schulterverletzung verschwiegen haben.
Boxer Pacquiao (r.): Philippinischem Superstar droht Strafe
Boxer Pacquiao (r.): Philippinischem Superstar droht Strafe

Boxer Pacquiao (r.): Philippinischem Superstar droht Strafe

Foto: John Gurzinski / AFP
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Manny Pacquiao droht laut Nachrichtenagentur AP eine Strafe der Box-Kommission des US-Bundesstaates Nevada. Der Boxer von den Philippinen hatte vor dem Weltergewichtskampf gegen Floyd Mayweather eine Verletzung verschwiegen. Pacquiao hatte den Kampf einstimmig nach Punkten verloren.

Erst nach dem Kampf, bei dem rund 400 Millionen Dollar umgesetzt wurden, hatte der 37-Jährige sein Handicap bekannt gemacht. Zuvor hatte sein Promotor Bob Arum kritisiert, dass eine schmerzstillende Spritze unter Berufung auf die Richtlinien der US-Anti-Doping-Agentur nicht zugelassen wurde. Pacquiao droht nun eine Geldstrafe oder eine zeitweilige Suspendierung.

Fest steht, dass der Unterlegene operiert werden muss. Die Schulterverletzung entpuppte sich als Riss der Rotatorenmanschette in der rechten Schulter. Der Eingriff soll noch in dieser Woche erfolgen.

Pacquiao hatte in dem Kampf gegen Mayweather vor allem mit der rechten Hand extrem passiv geboxt. Die Verletzung soll er sich schon Wochen vor dem Kampf zugezogen haben.

Mayweather kündigte unterdessen an, einem Rückkampf nicht abgeneigt zu sein. "Ich werde in einem Jahr gegen ihn kämpfen", schrieb der Weltmeister in einer SMS an den TV-Sender ESPN . Unmittelbar nach dem Sieg gegen Pacquiao hatte Mayweather noch angekündigt, im September zum letzten Mal in den Ring steigen zu wollen, dabei aber bereits angemerkt, dass er sich gelegentlich selbst widerspreche.

bam/dpa