Boxen Sturm sagt WM-Kampf ab
Hamburg - "Es tut mir sehr Leid für meine Fans, aber mein Arzt hat mich überzeugt, dass es nicht geht", sagte Sturm. Der 26-Jährige hat sich im Training eine Verletzung am linken Ellenbogen zugezogen, die operiert werden muss. Wann er wieder in den Ring steigen kann, ist ungewiss. "Man kann gesundheitlich angeschlagen keine Topleistungen bringen", erklärte sein Promoter Klaus-Peter Kohl vom Hamburger Universum Boxstall. "Wir müssen die OP jetzt abwarten und dann sehen, wie schnell Felix wieder boxen kann", sagte Kohl.
Sturm hätte am 26. November in seiner Heimatstadt Leverkusen gegen Titelverteidiger Masoe (Neuseeland) antreten sollen. Nachdem dieser Kampf geplatzt ist, muss der 26-Jährige nach seiner skandalösen Niederlage im WM-Kampf gegen US-Amerikaner Oscar de la Hoya im Mai 2004 in Las Vegas weiter auf eine WM-Chance warten. Sturm wähnte sich damals nach einer starken Leistung als Sieger, die Ringrichter entschieden aber für den Amerikaner, der sich von Sturm den Titel in der World Boxing Organization (WBO)erobern konnte.