Brandunfall: Töpperwien hatte Kokain im Blut - DER SPIEGEL
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Brandunfall Töpperwien hatte Kokain im Blut

ZDF-Sportreporter Rolf Töpperwien soll Kokain genommen gehaben, bevor er sich selbst versehentlich in Brand setzte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
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Wiesbaden - "Blut- und Urinuntersuchungen weisen deutliche Spuren der Droge auf", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiesbaden am Mittwoch. Gegen Töpperwien, der noch bis Ende kommender Woche wegen seiner Brandverletzungen im Krankenhaus behandelt werden muss, ermittelt die Staatsanwaltschaft nun wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Beim Hantieren mit hochprozentigem Alkohol und Streichhölzern in seiner Wiesbadener Wohnung hatte der 49-Jährige Journalist Mitte Mai schwere Verbrennungen erlitten. Zunächst war nicht klar gewesen, wie es zu dem Brand kam. Das Verfahren gegen Unbekannt wurde inzwischen eingestellt.

Die Ermittlungen wegen Drogenmissbrauchs konzentrieren sich auf die Frage, wie Töpperwien an das Kokain kam. Während der reine Konsum der Modedroge nicht geahndet wird, sind Erwerb und Besitz verboten. Bei der Durchsuchung der Wohnung des Sportreporters sind keine verbotenen Rauschmittel gefunden worden. Auch gibt es bislang keine Hinweise, dass er langfristig Kokain konsumiert habe.

Töpperwien hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert. Die Staatsanwälte wollen ihn erst nach der Entlassung aus dem Krankenhaus befragen. Bisher liegt der Polizei lediglich die Aussage eines Freundes von Töpperwien aus der Party-Szene des Rhein-Main-Gebietes vor. Danach könne sich der ZDF-Reporter an die Stunden unmittelbar vor und nach dem Brand nicht erinnern.

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