Comeback-Spekulationen Schulz will nicht in den Ring zurück
Hamburg - "Natürlich werde ich mich mit dem Boxen auseinandersetzen", sagte Schulz in der "Johannes B. Kerner-Show". "Aber das heißt ja nicht, dass ich wieder in den Ring rein will. Also das reicht."
Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung über einen Rücktritt vom Rücktritt des 38-Jährigen spekuliert. "Ich werde das tun, was ich brauche. Ich möchte nichts ausschließen. Das Thema Boxen ist für mich noch nicht erledigt", wurde Schulz dort zitiert. Darauf angesprochen, ob sein Rücktritt nicht endgültig war, habe er gesagt: "Was ist schon endgültig?"
Schulz hatte Ende November nach sieben Jahren Pause sein Comeback gegeben und dabei im Kampf gegen den US-Amerikaner Brian Minto jegliche Klasse vermissen lassen. Bereits in der vierten Runde ging er zu Boden, zwei Runden später brach der Ringrichter den einseitigen Kampf ab.
Nach der Niederlage verkündete Schulz seinen Rücktritt: "Ja, das war definitiv das Ende für mich." Auch auf Nachfrage in der Kerner-Show, ob es ausgeschlossen sei, dass er wieder in den Ring steige, antwortete er: "Ja, das ist ausgeschlossen. Also, ich könnte das mal für mich machen, aber ohne Zuschauer. Ohne Gegner wäre auch nicht schlecht."
bri/sid