Darts-WM in London: Peter Wright feiert an Tag zwei klaren Auftaktsieg - DER SPIEGEL
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Zweiter Tag der Darts-WM Wright feiert klaren Auftaktsieg

Peter "Snakebite" Wright hatte bei seinem Auftaktspiel gegen Jerry Hendriks keinerlei Probleme. Früh raus ist dagegen Gerwyn Price, der sich einem Landsmann geschlagen geben musste.
Peter Wright
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Foto: Bryn Lennon/ Getty Images
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Peter Wright - Jerry Hendriks 3:0

Die Nummer drei der Weltrangliste hat bei seinem WM-Auftakt eine beeindruckende Leistung gezeigt. Mit dem ersten 3-Dart-Average von über 100 Punkten des Turniers (101,06) untermauerte der Schotte seine Titelambitionen. Sein Gegner Jerry Hendriks hatte sich durch ein 2:0 gegen Warren Parry in der Vorrunde qualifiziert, gegen Wright fand er aber schlecht in die Partie: Die ersten vier Legs verlor der Niederländer allesamt. Im Anschluss an ein spektakuläres 156er-Finish zum 1:1 im zweiten Satz spielte er stark verbessert. Er ging in Führung und hatte in Wrights einziger Schwächephase die Chance zum Satzausgleich. Wright hatte ganze acht Darts auf Double ungenutzt gelassen, aber Hendriks verpasste seine vier Setdarts, verlor das Leg und dann auch den Satz. Durch einen klaren letzten Durchgang gewann Wright, Finalist von 2014, letztlich ungefährdet gegen die Nummer 199 der Welt.

Gerwyn Price - Jonny Clayton 1:3

Wieder kein Sieg im "Ally Pally": Gerwyn Price bleibt der einzige Top-20-Spieler, der noch nie ein Match bei der Weltmeisterschaft gewonnen hat. Auch bei seinem dritten Anlauf musste sich der Waliser in Runde eins geschlagen geben. Dabei hätte er gegen seinen Landsmann Jonny Clayton bei dessen Debüt gute Chancen gehabt. Der 42-jährige Clayton scorte zwar gleich zu Beginn stark gegen einen sichtlich nervösen Price. Allerdings hatte die Nummer 60 der Welt massive Probleme auf die Double-Felder, sodass Price trotz schwachen Scorings den ersten Satz 3:2 gewann. Auch im zweiten Satz waren die Scores bei Clayton besser und er gewann die ersten beiden Legs. Danach verpasste er allerdings vier Darts zum 3:0 und ließ seinen elf Jahre jüngeren Kontrahenten auf 2:2 herankommen. Im letzten Leg des Durchgangs gelang Clayton dann aber ein 116er-Finish zum Satzausgleich. Das brachte Clayton anscheinend die nötige Ruhe: Von nun an traf er die Doubles besser. So gewann Clayton die nächsten beiden Sätze jeweils 3:1 - und damit das Match.

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Steve Beaton - Devon Petersen 3:1

Der an Nummer 27 gesetzte Steve Beaton hat in seiner Erstrundenpartie dank einer soliden Leistung gewonnen. Das lag aber auch daran, dass Devon Petersen aus Südafrika dem 52-jährigen Engländer nur für kurze Zeit Probleme bereitete. Nachdem Beaton den ersten Satz locker 3:0 gewonnen hatte, kam im zweiten Satz die einzige gute Phase von Petersen. Die Nummer 52 der Welt gewann den Durchgang 3:0 und lag auch im dritten Satz 1:0 vorne. Als Beaton dann aber mit einem 124er-Finish zum 1:1 ausglich, war das kurze Aufflackern von Petersens Klasse wieder vorbei. Am Ende gewann der BDO-Weltmeister von 1996 - ohne vollends zu überzeugen - 3:1 und zog damit in die zweite Runde ein.

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