Davis-Cup Deutschland liegt 0:2 hinten
Buenos Aires - Schüttler, jüngst Final-Teilnehmer bei den Australian Open, verlor nach einer kläglichen Vorstellung mit 2:6, 3:6, 0:6. Während des anderthalbstündigen Spiels hatte er nicht den Hauch einer Chance. "Das war wohl meine schlimmste Niederlage in einem Daviscup-Spiel", sagte Schüttler nach seinem Spiel, das wegen wolkenbruchartiger Regenfälle mit 90-minütiger Verspätung begonnen hatte. "Hier war alles so, wie ich es nicht mag: kühles, windiges Wetter, ein nasser Sandplatz und schwere, langsame Bälle. Gaudio war aber auch einfach besser."
Im zweiten Match verlor auch Lars Burgsmüller gegen den Argentinier David Nalbandian. Im Unterschied zu Schüttler blamierte sich Burgsmüller wenigstens nicht bis auf die Knochen. Das Publikum applaudierte sogar einige Mal. Nach 2:25 Stunden war seine Niederlage mit 1:6, 6:7 (4:7), 5:7 besiegelt.
Um weiter zu kommen, müssen die Deutschen die restlichen drei Partien gewinnen. Sollte auch das Doppel David Prinosil/Michael Kohlmann am Samstagnachmittag 15.00 Uhr MEZ gegen Nalbandian/Lucas Arnold verlieren, wäre der Nationenwettkampf für die Deutschen bereits vor den beiden Schlusseinzeln am Sonntag gelaufen. Das Team des Deutschen Tennis Bundes (DTB) müsste dann wie bereits im Vorjahr in die Abstiegsrunde. Die wird vom 19. bis 21. September ausgespielt.