Daviscup: Deutsche Blamage setzt sich fort - DER SPIEGEL
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Daviscup Deutsche Blamage setzt sich fort

Für das deutsche Daviscup-Team gab es in der argentinischen Hitze nichts zu holen. David Prinosil und Lars Burgsmüller waren auch am Schlusstag in den bedeutungslos gewordenen Einzeln ohne Chance.
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Buenos Aires - Die deutsche Daviscup-Mannschaft hat sich mit einem 0:5 gegen Argentinien in Buenos Aires aus der Weltgruppe 2003 verabschiedet. Am Sonntag verlor der anstelle von Rainer Schüttler eingesetzte David Prinosil das auf zwei Gewinnsätze reduzierte Einzel gegen Argentiniens Ersatzmann Juan Ignacio Chela mit 4:6, 1:6.

Bei Temperaturen von etwa 35 Grad Celsius wirkte Prinosil kraftlos und nicht sonderlich motiviert und fügte sich nach kurzer Gegenwehr im ersten Satz fast widerstandslos in die Niederlage. Anschließend war Lars Burgsmüller beim 3:6, 1:6 gegen Gaston Gaudio chancenlos. Gaudio hat in mittlerweile elf Daviscup-Einzeln vor heimischem Publikum gerade mal einen Satz verloren.

Wenige Stunden nach der entscheidenden Niederlage im Doppel hatte Teamchef Patrik Kühnen erste Durchhalteparolen verkündet. "Wir sind besiegt, aber nicht geschlagen", sagte er, "jetzt können wir nur hoffen, dass wir in den Playoffs nicht in Chile oder Ekuador antreten müssen."

Am Samstag hatten Rainer Schüttler und Michael Kohlmann mit dem 1:6, 6:0, 6:4, 1:6, 2:6 in einem spannenden Doppel gegen David Nalbandian und Lucas Arnold das entscheidende 0:3 gegen Argentinien kassiert. Dadurch stand fest, dass das deutsche Daviscup-Team erneut in der Abstiegsrunde im September um den Klassenerhalt in der Weltgruppe kämpfen muss. Die Südamerikaner haben im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Russland oder Tschechien erneut ein Heimspiel.