Daviscup "Musketiere" stehen im Finale
Hamburg - Die Franzosen gewannen am Samstagnachmittag in Rotterdam das Doppel und führen vor den beiden Schlusseinzeln am Sonntag gegen die Niederlande uneinholbar mit 3:0. Cedric Pioline und Fabrice Santoro setzten sich nach einer 50-minütigen Verspätung wegen eines Lichtausfalls mit 7:5, 6:1, 7:5 gegen Paul Haarhuis/Sjeng Schalken durch.
Am Freitag waren die Gäste 2:0 in Führung gegangen. Raemon Sluiter hatte beim Stand von 6:3, 6:2, 1:2 gegen Arnaud Clement wegen einer Knöchelverletzung aufgeben müssen. Auch im zweiten Einzel hatten die Gastgeber beim 6:7, 7:6, 4:6, 7:6, 8:6 im Duell zwischen Nicolas Escude und Sjeng Schalken den Kürzeren gezogen.
Im Endspiel könnte es nun zu einer Neuauflage des Finales von 1999 kommen. Denn in Sydney führt Vorjahresfinalist Australien im Halbfinale gegen Schweden durch einen hart umkämpften Sieg im Doppel 2:1. Das Finale findet vom 30. November bis 2. Dezember in Australien oder Schweden statt.
Australien führt gegen Schweden
Todd Woodbridge und Wayne Arthurs hatten sich vor 10.400 Zuschauern in einem Tiebreak-Krimi 6:7 (3:7), 7:6 (7:2), 7:6 (7:5), 7:6 (7:3) gegen Jonas Björkman und Magnus Larsson durchgesetzt. Somit könnte US-Open-Sieger Lleyton Hewitt durch einen Erfolg im dritten Einzel am Sonntag in Sydney gegen Thomas Johansson den erneuten Finaleinzug des 27-maligen Daviscupgewinners perfekt machen.
Australiens Kapitän John Fitzgerald ist siegesgewiss: "Wir können auch die letzten beiden Matches gewinnen, obwohl es noch ein harter Tag wird." Am Freitag waren die Schweden durch einen überraschenden 3:6, 6:7 (8:10), 6:3, 6:2, 6:3-Erfolg von Johansson gegen Wimbledon-Finalist Patrick Rafter mit 1:0 in Führung gegangen. Hewitt hatte mit einem 4:6, 6:4, 7:6 (7:5), 7:6 (7:2) gegen Björkman für die Gastgeber ausgeglichen.