Daviscup-Playoff: Deutschland bleibt erstklassig - DER SPIEGEL
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Daviscup-Playoff Deutschland bleibt erstklassig

Die deutsche Daviscup-Mannschaft spielt auch 2007 in der Weltgruppe der 16 besten Teams. Beim Playoff gegen Thailand in Düsseldorf holte Alexander Waske den entscheidenden dritten Punkt. Das Finale um den Daviscup 2006 bestreiten Argentinien und Russland.
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Düsseldorf - Waske bezwang Paradorn Srichaphan heute 6:4, 7:5, 7:6 (14:12). Damit steht es zwischen Deutschland und Thailand bei noch einer ausstehenden Partie 3:1. "Ich bin völlig durch den Wind, das ist ein Traum für mich", sagte Waske.

Fünf Matchbälle brauchte der 31-Jährige im Tiebreak des dritten Durchgangs, zwei Satzbälle seines Gegner musste er abwehren. "Ich bin froh, dass ich eine schwarze Hose an habe, sonst hätte man vielleicht gesehen, dass mir ganz schön die Nerven geflattert sind", sagte er anschließend im Gespräch mit DSF.

Waske war kurzfristig für Thomas Haas eingesprungen, der nach seiner Niederlage am Freitag gegen Danai Udomchoke aus gesundheitlichen Gründen heute nicht mehr antrat. Im bedeutungslosen letzten Einzel heute stellte Florian Mayer mit dem 6:1, 6:3 gegen Sanchai Ratiwatana den 4:1-Endstand her.

Am Freitag war Deutschland durch das 3:6, 6:2, 6:7 (6:8), 6:3, 3:6 von Haas gegen Udomchoke überraschend 0:1 in Rückstand geraten. Anschließend glich Florian Mayer mit dem 3:6, 7:6 (7:4), 3:6, 6:2, 6:3 gegen Srichaphan zum 1:1 aus.

Deutschland bestreitet das erste Spiel in der Weltgruppe 2007 im kommenden Februar. Der Gegner wird bei der Auslosung am kommenden Donnerstag (28. September) in Rom ermittelt.

Gauchos feiern mit Maradona

Das diesjährige Endspiel bestreiten die Mannschaften von Argentinien und Russland. Angeführt von Fußball-Idol Diego Maradona starteten 14.000 begeisterte Zuschauer in Buenos Aires schon am Samstagabend eine große Party, nachdem die argentinische Auswahl gegen Ex-Champion Australien die Partie schon nach dem Doppel vorzeitig entschieden hatte.

In Moskau feierten die Fans Ersatzmann Dimitri Tursunow, der im vierten Einzel US-Star Andy Roddick in einem Marathon-Match US-Star nach 4:48 Stunden 6:3, 6:4, 5:7, 3:6, 17:15 niederkämpfte und sein Team damit uneinholbar 3:1 in Front brachte.

pav/sid