DFL-Plan: Bundesliga soll Flutopfern helfen - DER SPIEGEL
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DFL-Plan Bundesliga soll Flutopfern helfen

Nach der verheerenden Flutwelle in Asien sind auch im Sport weltweit Hilfsaktionen gestartet worden. Die Deutsche Fußball-Liga DFL plant mit dem DFB eine "konzertierte Aktion", die englische Premier League hat bereits Millionen gespendet - und auch am Rande der Vierschanzen-Tournee war Unterstützung für die Flutopfer ein Thema.
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Hamburg - "Wir werden auf jeden Fall etwas machen. Aber wir werden damit nicht an die Öffentlichkeit gehen. Solche Dinge sollen von Herzen kommen und nicht, um sich Image zu erkaufen", erklärte Skisprung-Bundestrainer Peter Rohwein. Laut Georg Späth, beim zweiten Springen der Tour in Garmisch-Partenkirchen Dritter, sei "in der Mannschaft darüber diskutiert worden, ob aus der Teamkasse ein Betrag überwiesen wird".

Die DFL kündigte am Sonntag gemeinsame Hilfsmaßnahmen für die Katastrophen-Opfer an. "Es wird eine konzertierte Aktion des deutschen Fußballs für die Opfer der Flutkatastrophe geben", erklärte DFL-Chef Werner Hackmann der dpa. Einzelheiten sollen in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden. In der "Sportbild" erklärte Hackmann, seine Vorstellung sei "ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen eine Bundesliga-Auswahl. Die Überlegungen sind aber noch nicht abgeschlossen".

Die Premier-League-Clubs Manchester United und Charlton Athletic stellen den Flutopfern je 140.000 Euro zur Verfügung und haben damit die Summe von 70.000 Euro verdoppelt, die jeder der 20 Clubs englischen Fußball-Liga bereits am Donnerstag gespendet hatte. Allein Englands Erstligisten bringen damit 1,54 Millionen Euro auf - bisher, denn die Spieler von Manchester City haben angekündigt, die Spende zu erhöhen.

Zweitligist Duisburg und Bundesligist Bochum werden den Reingewinn ihres Freundschaftsspiels am 16. Januar vollständig einer Organisation zur Opferhilfe und zum Wiederaufbau überweisen. "Diese schreckliche Katastrophe zwingt uns alle zum Handeln. Es ist unsere Pflicht, Hilfe zu leisten", erklärte MSV-Chef Walter Hellmich.

Die deutschen Rodler spendeten ihre 1600-Euro-Prämie für den Mannschaftssieg beim Weltcup in Oberhof. Beim Spiel der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) zwischen den Kölner Haien und den Krefelder Pinguinen wollten am Abend Spieler und Spielerfrauen mit Sammelbüchsen durch die Arena ziehen.

Auch in der Nordamerikanischen Football-Liga NFL waren zum Abschluss der regulären Saison am Abend Sammelaktionen in den Stadien geplant. Die Baltimore Ravens brachten 15.000 Dollar als Grundstock in die NFL-Sammlung ein.