Donald Sterling muss LA Clippers verkaufen - DER SPIEGEL
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Gerichtsentscheid Sterling muss Clippers verkaufen

Der juristische Kampf von Donald Stering scheint verloren: Ein Gericht hat dem Verkauf des NBA-Klubs Los Angeles Clippers zugestimmt. Der 80-Jährige war nach einem Rassimus-Skandal lebenslang gesperrt worden.
Donald Sterling (Motiv von 2013):
Donald Sterling (Motiv von 2013):

Donald Sterling (Motiv von 2013):

Foto: AP/dpa
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Hamburg - Donald Sterling hat den juristischen Kampf gegen den geplanten Verkauf der Los Angeles Clippers vorerst verloren. Ein kalifornisches Gericht stimmte dem Zwei-Milliarden-Deal für den NBA-Klub in einer vorläufigen Entscheidung am Montag zu. Der Richter wolle vor dem schriftlichen Urteil zwar noch Einwände überprüfen, aber auch mit Rechtsmitteln könne Sterling den Deal nicht mehr abwehren.

Nach Auffassung des Gerichts hat seine von ihm getrennt lebende Frau Shelly das Recht, die Vermögenswerte der Familie zu verwalten und die Clippers-Anteile zu verkaufen. Sie hatte sich mit dem ehemaligen Microsoft-Chef Steve Ballmer auf einen Verkauf der Clippers für zwei Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) geeinigt, nachdem Ärzte ihren Mann für unzurechnungsfähig erklärt hatten.

"Ich kann nicht glauben, dass es vorbei ist. Ich bin froh", sagte Shelly Sterling nach der mündlichen Entscheidung. Der Deal soll bis zum 15. August abgeschlossen werden. Zuvor hatten Clippers-Superstar Chris Paul und Coach Doc Rivers erklärt, nicht mehr für den Verein aktiv sein zu wollen, solle der Verkauf gestoppt werden.

Donald Sterling hatte im April mit einem Rassismus-Skandal weltweit für Empörung gesorgt: In einem mitgeschnittenen Telefonat hatte er eine Geliebte aufgefordert, sich nicht mit Dunkelhäutigen zu zeigen. Er wurde daraufhin lebenslang aus der NBA verbannt.

bka/dpa