Doping: Armstrong will Karriere als Schwimmer fortsetzen - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Dopingsünder Armstrong will jetzt als Schwimmer weitermachen

Lance Armstrong kann einfach nicht aufhören: Der des Dopings überführte ehemalige Rad-Champion hat sich ein neues sportliches Betätigungsfeld ausgesucht. Jetzt will er ins Wasser gehen. Der eigentlich für alle Wettkämpfe gesperrte US-Amerikaner nutzt damit eine Lücke im Regelwerk.
Ex-Radstar Armstrong: Künftig mit Badekappe unterwegs?
Ex-Radstar Armstrong: Künftig mit Badekappe unterwegs?

Ex-Radstar Armstrong: Künftig mit Badekappe unterwegs?

Foto: Arnulfo Franco/ AP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Elf Wochen nach seinem Dopinggeständnis will der frühere US-Radprofi Lance Armstrong im Schwimmen in den Wettkampfsport zurückkehren. Der 41-Jährige ist bei einer Regionalmeisterschaft an diesem Wochenende im texanischen Austin über drei Strecken in der Altersgruppe von 40 bis 44 angemeldet. Das bestätigte Armstrongs Sprecher Mark Higgins der Nachrichtenagentur AP.

Armstrong steht über drei Freistil-Distanzen auf der Startliste, die die Veranstalter der Masters South Central Zone Swimming Championships auf ihrer Internetseite veröffentlichten.

Im August 2012 hatte die amerikanische Anti-Doping-Agentur Usada den siebenmaligen Tour-de-France-Gewinner lebenslang für alle Wettkämpfe gesperrt, bei der der Welt-Anti-Doping-Code angewendet wird. Dies trifft jedoch nach Angaben der Organisatoren nicht auf die Veranstaltung von US Masters Swimming (USMS), einem Programm zur Förderung des Erwachsenen-Schwimmens, zu. "Lance ist USMS-Mitglied und damit berechtigt zu schwimmen", sagte USMS-Geschäftsführer Rob Butcher. Die Organisation führt keine eigenen Dopingtests durch.

Armstrong hatte nach dem Rücktritt vom Radsport bis zur Sperre durch die Usada professionelle Wettkämpfe im Triathlon bestritten.

aha/dpa