Doping: Asafa Powell will Karriere fortsetzen - DER SPIEGEL
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Ertappter Sprinter Dopingsünder Powell setzt Karriere fort

Seine positive Dopingprobe habe ihn zum Nachdenken bewegt, sagt Top-Sprinter Asafa Powell - an ein Karriereende denke er aber nicht. Der Jamaikaner will in Zukunft wieder um WM- und Olympisches Gold kämpfen: "Es gibt noch viel zu erreichen."
Asafa Powell: "Ich habe viel nachgedacht"
Asafa Powell: "Ich habe viel nachgedacht"

Asafa Powell: "Ich habe viel nachgedacht"

Foto: LUCY NICHOLSON/ REUTERS
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Hamburg - Der jamaikanische Ex-Weltrekordler Asafa Powell will seine Karriere trotz eines positiven Dopingtests fortsetzen. "Ich habe nie daran gedacht aufzuhören", sagte der 30 Jahre alte Sprinter im jamaikanischen Kingston.

Er werde alles daransetzen, seinen Namen reinzuwaschen und seine Karriere fortzuführen. Powell, dessen Bestzeit über 100 Meter bei 9,72 Sekunden steht, wurde vor knapp zwei Wochen positiv auf das verbotene Doping-Stimulanzmittel Oxilofrin getestet. Die Analyse der B-Probe steht noch aus.

"Ich war von der Nachricht geschockt und habe viel nachgedacht", sagte Powell, "aber ich habe nie daran gedacht, aufzugeben. Ich bin weiter im Training und arbeite hart. Es gibt noch viel zu erreichen."

Die Weltmeisterschaft im russischen Moskau (10. bis 18. August) wird der zweimalige Bronzemedaillengewinner aber definitiv verpassen. "Aber in zwei Jahren ist wieder eine WM, danach sind Olympische Spiele", sagte Powell, der seine Unschuld beteuert.

Ebenso wie Powell will auch die ebenfalls positiv getestete Sherone Simpson ihre Karriere fortsetzen.

luk/sid