Olympia: IOC entdeckt 45 weitere Dopingfälle aus Peking und London - DER SPIEGEL
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Olympia Dutzende Dopingproben aus Peking und London positiv

Das IOC hat Proben der Sommerspiele von Peking 2008 und London 2012 nachuntersucht - und 45 weitere Dopingfälle entdeckt.
Die Olympischen Sommerspiele fanden 2012 in London statt
Die Olympischen Sommerspiele fanden 2012 in London statt

Die Olympischen Sommerspiele fanden 2012 in London statt

Foto: ? Andrew Winning / Reuters/ REUTERS
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45 Dopingproben von den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking und 2012 in London sind bei Nachtests positiv ausgefallen. Das gab das Internationale Olympische Komitee (IOC) bekannt . 30 der neuen Fälle stammen nach Angaben des IOC aus Peking, 15 aus London.

Damit sind bisher bei insgesamt 1243 Nachtests 98 Athleten dieser Wettkämpfe des Dopings überführt worden. Weitere Nachtests stehen noch aus, die Zahl der positiven Fälle könnte sich also noch erhöhen. Die Ergebnisse dieser dritten und vierten Welle von Untersuchungen werden nach IOC-Angaben während der bevorstehenden Sommerspiele von Rio de Janeiro und kurz danach vorliegen.

Die nachträgliche Analyse der konservierten Proben erfolgt mit Verfahren, die zur Zeit der jeweiligen Spiele noch nicht zur Verfügung standen. Erst heute ist es der Welt-Anti-Dopingagentur Wada und dem IOC möglich, den jetzt überführten Athleten Verstöße nachzuweisen.

Unter den 30 positiv getesteten Sportlern von Peking befinden sich 23 Medaillengewinner, Athleten aus vier Disziplinen und acht verschiedenen Ländern. In London sind zwei Sportarten und neun Länder betroffen, teilte das IOC mit. Detailliertere Informationen will das Komitee bekanntgeben, sobald die Athleten selbst und ihre Nationalen Olympischen Komitees informiert worden sind. Alle positiv getesteten Sportler würden aber für Rio de Janeiro gesperrt, hieß es.

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