Doping: Reiter Alves und Ahlmann bleiben gesperrt - DER SPIEGEL
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Doping Reiter Alves und Ahlmann bleiben gesperrt

Wende im Olympia-Dopingfall: Der brasilianische Springreiter Bernardo Alves bleibt von Wettkämpfen ausgeschlossen. Der Welt-Reitverband hatte die Suspendierung zuvor aufgehoben. Auch der deutsche Reiter Christian Ahlmann darf vorerst nicht antreten.
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Hamburg - Der Welt-Reitverband Fei hat die am Wochenende aufgehobene Suspendierung des Springreiters Alves am Montag wieder rückgängig gemacht. Der Brasilianer ist damit erneut gesperrt. Wegen einer positiven Probe bei seinem Pferd war Alves bei den Olympischen Spielen in Hongkong bis auf weiteres vom Turnierbetrieb ausgeschlossen worden. Bei seinem Pferd Chupa Chup war die Substanz Capsaicin gefunden worden.

Nach Angaben der Fei gelten die Suspendierungen bei allen fünf Springreitern, deren Pferde in Hongkong positive Proben hatten, bis zum Ende des Verfahrens. Die zwischenzeitliche Aufhebung bei Alves sei nur ein vorläufiges Ergebnis des Fei-Sportgerichts gewesen. Ein erstes Urteil erwartet der Verband bei Alves und im Fall des in Münster lebenden Iren Denis Lynch am 30. September.

Der deutsche Springreiter Christian Ahlmann, dessen 15 Jahre alter Wallach Cöster ebenfalls bei Olympia auf das verbotene Mittel Capsaicin positiv getestet worden war, bleibt zumindest zum 25. oder 26. September suspendiert.

Die Fei erklärte am Montag, nach einer Verhandlung an diesem Termin solle über eine Strafe gegen den deutschen Springreiter entschieden werden. Ahlmann war am vergangenen Freitag aus dem deutschen Championatskader der Springreiter ausgeschlossen worden.

all/dpa/sid