Doping: Russischer Verband sperrt sechs Leichtathleten - DER SPIEGEL
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Doping Russischer Verband sperrt sechs Leichtathleten

Das Ziel ist, den Ausschluss von den Olympischen Spielen zu verhindern. Deshalb gehen Russlands Offizielle jetzt hart gegen einzelne Athleten vor. Die Sperren gegen mehrere Eisschnellläufer wurden dagegen aufgehoben.
Dopingprobe
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Foto: Justin Setterfield/ dpa
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Der russische Leichtathletikverband hat sechs Athleten wegen Dopings mit mehrjährigen Sperren bestraft. Als Wiederholungstäterin wurde die Mittelstreckenläuferin Olesja Syrjewaja für acht Jahre gesperrt, wie die Agentur Interfax berichtete.

Der Hintergrund: Weil den russischen Leichtathleten insgesamt der Ausschluss von den Olympischen Spielen in Rio droht, geht der Verband härter gegen einzelne gedopte Sportler vor.

Für jeweils vier Jahre müssen Stabhochspringerin Walerija Fjodorowa, Diskuswerferin Julia Saripowa und Läufer Juri Bischajew auf Starts verzichten. Zweijährige Strafen erhielten die Läuferin Elvira Abdrachmanowa und der Hochspringer Wadim Wrublewski. Auch ein Trainer wurde gesperrt.

Dagegen hob der internationale Eislaufverband ISU vorläufige Sperren gegen den russischen Eisschnellläufer Pawel Kulischnikow und die Shorttracker Semjon Jelistratow und Jekaterina Konstantinowa auf. Das bestätigte der russische Verband. Die Sportler hatten das seit Jahresbeginn verbotene Präparat Meldonium genommen.

In der vergangenen Woche hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur ( Wada ) Grenzwerte für Meldonium eingeführt. Damit dürfen zahlreiche Sportler auf einen Freispruch hoffen, darunter ist auch die frühere Tennis-Weltranglistenerste Maria Scharapowa.

cte/dpa

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