Doping-Skandal: Basso bereit zum DNA-Test - DER SPIEGEL
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Doping-Skandal Basso bereit zum DNA-Test

Der Wechsel zum Rennstall Discovery Channel hat Ivan Basso offenbar zu einer Meinungsänderung bewogen. Der Italiener würde sich nun doch einem DNA-Test unterziehen. Allerdings nicht ganz freiwillig.
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Hamburg - Basso ist zu einem DNA-Test bereit, um sich von jeglichem Verdacht einer Verwicklung in den Dopingskandal um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes zu befreien. Das berichtete die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" heute. Basso, der sich erst vor kurzem vom CSC-Team getrennt hatte, soll sich zu diesem Schritt bei der Unterzeichnung des zweijährigen Vertrages mit neuen Arbeitgeber Discovery entschlossen haben.

Auf eine vertraglich festgelegte Zusage des 28-Jährigen, der im Juli dieses Jahres einen Tag vor Beginn der Tour de France von CSC-Teamchef Bjarne Riis aus der Mannschaft gestrichen worden war, hat offenbar Discoverys sportlicher Leiter Johan Bruyneel gedrängt. "Ivan hat diese Klausel sofort akzeptiert", wird Bruyneel in dem Blatt zitiert.

Unklar ist jedoch, ob im Labor des umstrittenen Madrider Arztes Eufemiano Fuentes überhaupt Blutbeutel gefunden wurden, die Basso zugeordnet werden, so wie es bei Jan Ullrich der Fall sein soll. Der neue Anwalt des Deutschen, Peter Michael Diestel, hat einen DNA-Test des Toursiegers von 1997 nicht generell ausgeschlossen, "falls dies prozessual angebracht wäre". Allerdings sei dies "aktuell kein Thema". Ullrich war von seinem T-Mobile-Team ebenfalls einen Tag vor der Frankreich-Rundfahrt zurückgezogen und später aus dem Vertrag entlassen worden.

mt/sid

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