Doping-Skandal: Ullrich bleibt gesperrt - DER SPIEGEL
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Doping-Skandal Ullrich bleibt gesperrt

Die sportlichen Leiter der 21 ProTour-Teams haben ihren Beschluss vom Tour-Auftakt in Straßburg erweitert, Doping-verdächtige Fahrer nicht einzusetzen. Damit können Jan Ullrich und Co. auch nach der Frankreichrundfahrt nicht an Rennen teilnehmen, so lange gegen sie ermittelt wird.
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Paris - Verstöße gegen den sogenannten Ethik-Code sollen künftig bei allen Profirennen den Ausschluss zur Folge haben. Darauf einigten sich die Team-Vertreter auf einer Sitzung zum Abschluss der 93. Tour de France.

"Wer nicht mitzieht, muss er künftig mit Ausschluss aus der ProTour rechnen", sagte Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer. "Wenn die Fahrer sehen, dass sie mit Konsequenzen hinsichtlich ihres Renneinsatzes rechnen müssen, werden sie sich vielleicht anders verhalten", so der 51-Jährige weiter.

Darüberhinaus wollen die Pro-Tour-Teams anregen, den Code auch auf die zweitklassiegen Kontinental-Mannschaften auszuweiten.

Auslöser für den Ethik-Code war der spanische Dopingskandal um dem Mediziner Eufemiano Fuentes. Insgesamt ermitteln die Behörden gegen 58 Radprofis, darunter etwa Jan Ullrich, Ivan Basso und Jörg Jaksche.

pav/sid

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