Doping: Weiterer Grieche unter Verdacht - DER SPIEGEL
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Doping Weiterer Grieche unter Verdacht

Das Thema Doping wird für die Gastgeber immer mehr zum Albtraum, nachdem ein weiterer griechischer Sprinter auf seinen Start verzichtet hat. Die griechische Regierung will nun im Kampf gegen Doping härter durchgreifen und sogar Suchhunde in Schulen einsetzen.
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Athen - Der griechische Sprinter Christoforos Hoidis trat gestern nicht zu seinem Vorlauf über 100 Meter an und nährte damit weiter das Misstrauen gegenüber den Läufern seiner Mannschaft. Offiziell wurde Hoidis von seinem Trainer wegen einer Verletzung abgemeldet. Die Athener Zeitung "Kathimerini" behauptete dagegen, dass der Sprinter nicht zu einem Dopingtest erschienen sein soll. Bislang wurden diese Gerüchte allerdings nicht bestätigt.

Die griechische Regierung kündigte indes an, hart gegen die positiv getesteten Athleten vorgehen zu wollen: "Soweit es das griechische Gesetz zulässt", so ein Sprecher, "werden sie sämtliche Medaillen, Preise oder sonstige Vergünstigungen verlieren."

Außerdem kündigte die Regierung verstärkte Kontrollen in Schulen an. Ab dem kommenden Schuljahr sollen Suchhunde nach verbotenen Substanzen schnüffeln, um junge Athleten von Anfang an vom Doping abzuhalten. "Es geht uns in erster Linie um Abschreckung", sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums, "aber es wird auch Tests auf verbotene Substanzen geben."