Dream-Team: Teil eins der Wiedergutmachung - DER SPIEGEL
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Dream-Team Teil eins der Wiedergutmachung

Das amerikanische Basketballteam hat zuletzt viel von seinem quasi Heiligenstatus eingebüßt. Gegen Neuseeland schickten sich die NBA-Profis an, ihre vergrätzten Fans zurückzugewinnen
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Sydney - Nachdem sich das amerikanische Dream-Team am Donnerstag mit einem knappen 85:76-Sieg gegen ersatzgeschwächte Litauer blamiert hatte und von 8900 Zuschauern ausgepfiffen worden war, stand am Samstag gegen Neuseeland eine erste Wiedergutmachung an. Und die gelang. Das von Rudy Tomjanovich trainierte Starensemble aus der NBA gewann spielerisch leicht mit 102:56 (58:32) und fand Zeit für spektakuläre Dunk- und Wurfeinlagen.

Besonders in der ersten Halbzeit schien der Korb der harmlosen Neuseeländer für die US-Profis offen wie ein Scheunentor. Von achtzehn Wurfversuchen verfehlten nur zwei ihr Ziel. Besonders Vince Carter (Toronto Raptors) fand Gefallen am Zaubern und lieferte mit einem rückwärts eingesprungenen Alley-oop einen artistischen Beweis seines einzigartigen Flugvermögens. Am Ende vebuchte Carter 18 Punkte.

Neben Carter waren auch Kevin Garnett (Minnesota Timberwolves) und Allan Houston (New York Knicks) in bester Korblaune. Beide erzielten 17 Punkte. Den nächsten Wiedergutmachungsakt startet das Dream-Team am Montag gegen Frankreich.