Drei Deutsche weiter: Wimbledon vertrieb den Regen - DER SPIEGEL
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Drei Deutsche weiter Wimbledon vertrieb den Regen

Aufatmen im verregneten Wimbledon: Am Donnerstag konnte ausnahmsweise gespielt werden. Mit Tommy Haas, Rainer Schüttler und Alexander Popp schafften drei Deutsche den Sprung in die zweite Runde. Für Lars Burgsmüller ist das Tennisturnier dagegen schon vorbei.
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London - Burgsmüller (Sundern) scheiterte mit 4:6, 6:4, 0:6, 2:6 an dem argentinischen Sandplatzspezialisten Juan Ignacio Chela und musste damit wie drei Tage vorher Nicolas Kiefer die Anlage an der Church Road verlassen.

Haas dagegen drehte zum dritten Mal in seiner Karriere einen 0:2 Satzrückstand um und besiegte den Franzosen Anthony Dupuis noch 2:6, 2:6, 7:6 (10:8), 6: 4, 8:6. Er trifft nun auf den Belgier Xavier Malisse.

Schüttler revanchierte sich gegen den Schweden Robin Söderling mit 4:6, 6:3, 7:6 (7:5), 1:6, 6:2 für die Erstrundenniederlage bei den Australian Open im Januar. Sein nächster Gegner ist der Brite Greg Rusedski. Beides schwere Aufgaben für die Daviscup-Spieler.

Nur Wimbledon-Spezialist Alexander Popp hatte gegen den Chilenen Nicolas Massu beim 6:2, 6:4, 6:4-Erfolg keine Probleme und siegte bei seinem elften Match an der Church Road schon zum neunten Mal.

Am Mittwoch hatte sich bereits Florian Mayer für Runde zwei qualifiziert.

Goran Ivanisevic hat derweil seine Abschiedsparty verlängert. Der Wimbledonsieger von 2001, der zwei Jahre wegen diverser Verletzungen nicht antreten konnte, bezwang den Italiener Filippo Volandri mit 4:6, 7:6 (10:8), 1:6, 6:3, 6:4 und trifft in Runde drei auf Lleyton Hewitt aus Australien. "Ich werde in Wimbledon meine Karriere beenden", hat der Kroate angekündigt, der nach dem Erfolg sein Trikot verschenkte und sich mit blankem Oberkörper feiern ließ.