Drogenhandel: Olympiasieger muss hinter Gitter - DER SPIEGEL
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Drogenhandel Olympiasieger muss hinter Gitter

Der Amerikaner Justin Huish, zweifacher Olympiasieger im Bogenschießen, ist in Kalifornien wegen illegalen Drogenverkaufs zu einer Gefängnisstrafe von vier Monaten verurteilt worden.
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Ventura - Huish und ein Freund waren am 15. Februar vorigen Jahres festgenommen worden, nachdem sie an einen getarnten Polizei-Informanten Marihuana verkauft hatten. Im Anschluss daran wurden bei einer Durchsuchung 172 Gramm Marihuana, 4,2 Gramm Haschischöl und 23.000 Dollar Bargeld im Haus des Olympiasiegers von 1996 sichergestellt.

Extravagante Outfits und Vandalismus

Auf Grund der Anklage wegen Rauschgifthandels hatte der Amerikaner, dessen Markenzeichen das Tragen extravaganter Kleidung während Wettkämpfen ist, seinen Startplatz für die Olympischen Spiele in Sydney freiwillig zurückgegeben.

Bereits 1993 war der 25-Jährige mit dem kalifornischen Gesetz in Konflikt gekommen. Damals hatte er einen Briefkasten und die Hauseinfahrt eines afroamerikanischen Ehepaars mit den Kürzeln des Ku-Klux-Klan "KKK" besprüht. Wegen Vandalismus war er zu drei Jahren Haft auf Bewährung und 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden.